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Bremer „Zeitschrift der Straße“ überzeugt New Yorker Juroren

Dreifache Auszeichnung für Gestaltungsprojekt der HfK beim Type Directors Club-Award 2012

Ein weiteres Mal konnte ein Erzeugnis der Hochschule für Künste Bremen in einem weltweit ausgeschriebenen Gestaltungswettbewerb Ehre einlegen.
Die hochkarätig besetzte Jury des New Yorker Type Directors Club war von der Gestaltung der bremischen „Zeitschrift der Straße“ so beeindruckt, dass sie das soziale Projekt gleich dreifach prämierte:

Die Publikation wurde in die Spitzengruppe der Einsendungen gewählt und mit dem „Certificate of Typographic Excellence“ ausgezeichnet.
Gleichzeitig wurde sie für den „Student Best of Show award“ ausgewählt, die Gruppe der drei besten studentischen Arbeiten. Als Krönung kam noch eine „Judge´s Choice“ dazu, das Votum eines Jury-Mitglieds, so dass die „Zeitschrift der Straße“ im kommenden New Yorker Jahrbuch „Typography 33“ prominent vorgestellt werden wird.

Der TDC-Award gilt als einer der weltweit renommiertesten Design-Wettbewerbe. Für den Award 2012 wurden aus 35 Ländern insgesamt 1800 Print-Produkte eingereicht, von denen 223 für das Certificate ausgewählt wurden. Die prämierten Arbeiten werden im Sommer in den Räumen des TDC in New York gezeigt, dort wird auch das Endergebnis des „Student Best of Show award“ bekannt gegeben. Anschließend tourt die Ausstellung durch Europa, Australien und Neuseeland.

Die „Zeitschrift der Straße“ ist ein gemeinsames soziales Projekt des Vereins für Innere Mission Bremen, der GISBU, Gesellschaft für Gesellschaft für integrative soziale Beratung und Unterstützung mbH, Bremerhaven sowie der Hochschule für Künste Bremen und ist soeben mit der siebten Ausgabe erschienen. Jedes Heft bringt ein eigenwilliges Porträt eines Viertels oder eines Brennpunkts der Städte Bremen und Bremerhaven. So wurden neben Tenever schon die Sielwallkreuzung, der Bahnhofsplatz, die Alte Bürger, der Werdersee, Use Akschen und zuletzt der Schnoor aus neuen und ungewohnten Blickwinkeln betrachtet. Der Vertrieb wird von Obdachlosen besorgt, die damit gleichzeitig ihre finanzielle Situation etwas verbessern können.

In New York prämiert wurde die Ausgabe „Tenever“ der „Zeitschrift der Straße“, in der es unter anderem um „Abriss für den Neuanfang“, „Weltverbesserer im Ruhestand“ oder „Das Prinzip Konsens“ geht und in der Bewohner ebenso wie Stadtplaner und Quartiermanager zu Wort kommen. Die Gestaltung der preisgekrönten Ausgabe „Tenever“ lag in den Händen von Kolja Burmester, Janis Fisch, Bernd Krönker, Eunjung Kwak, Annika Nagel, Martin Petersen, Allegra Schneider, Samuel Tyson, Christina Wangler, Volker Weise. Art Direction: Prof. Andrea Rauschenbusch.