Top of page

Prof. Han Tol

  1. Department
    1. Musik
  2. Areas of Expertise / Occupation
    1. Blockflöte
    1. T: +49 (0) 421 95 95 15 19

Zur Person

Seit mehr als fünfundzwanzig Jahren ist Han Tol gefragt als Solist und Lehrer in ganz Europa, Amerika und Japan. Neben seiner Lehrtätigkeit als Professor an der Hochschule für Künste Bremen umfaßt seine Unterrichtstätigkeit bisher Kurse an den Hochschulen von Wien, Graz, Salzburg, Genf, Frankfurt, Freiburg, München, Kopenhagen, Utrecht, Baltimore, Bloomington (Indiana/USA) und Tokyo. Er leitete Meisterklassen für alte Musik, z.B. in Innsbruck, Neuburg an der Donau, Urbino in Italien, Amherst (Vereinigte Staaten), Jerusalem und Valladolid, in Spanien.

Han Tols Konzertleben ist bemerkenswert vielseitig Sein Ensemble "La Dada", gegründet 1984, hat neue Maßstäbe in der Interpretation italienischer Musik des 17. Jahrhunderts gesetzt. Mit dem Trio, La Fontegara Amsterdam hat er 20 Jahre lang das komplette Repertoire für diese Besetzung erforscht, (ur-)aufgeführt und aufgenommen. Von 1999-2007 war er Mitglied des berühmten belgischen Ensembles Flanders Recorder Quartet. Mit dieser Gruppe unternahm er zahllose Konzertreisen nach Japan, Taiwan, Süd-Afrika, Mexiko, Amerika Russland und Israel und spielte in den grössten Konzertsälen Europas.

Als Orchestermusiker und als Solist spielte Han Tol mit namhaften Dirigenten wie Leonhardt, Harnoncourt, Brüggen, Parrott, Goodman, McCreesh, Holman und Hengelbrock. Mit dem "Freiburger Barockorchester" sowie mit dem "Balthasar Neumann-Ensemble" hat er ausgedehnte Konzertreisen unternommen und bei zahlreichen CD-Aufnahmen mitgewirkt. Im März 2004 leitete Han Tol das "Balthasar Neumann-Ensemble" in einem Projekt mit teilweise unveröffentlichten Kantaten und Instrumentalwerken von G.Ph.Telemann. Das Klangergebnis ist auf CD zu hören: Perpetuum Mobile, bei Carus erschienen. .

Man kann Han Tols klangvolles Blockflötenspiel auf Aufnahmen der Plattenfirmen Teldec, Hyperion, Harmonia Mundi, EMI, OPUS 111, Aeolus und Globe hören. Bearbeitungen von alten Werken veröffentlichte er beim Heinrichshofen-Verlag in Wilhelmshafen.
Auf seinen Reisen begleitet ihn eine Auswahl seiner auserlesenen Blockflötensammlung, darunter eine seltene Altblockflöte aus Elfenbein, um 1700 gebaut von Johann Benedikt Gahn, Nürnberg.