Arp-Schnitger-Orgelwettbewerb
Arp Schnitger, der bedeutendste europäische Orgelbauer der Barockzeit, steht erstmalig im Mittelpunkt eines Festivals, das im Rahmen des Musikfest Bremen im Spätsommer stattfindet. Ein Schwerpunkt, ist ein internationaler Orgelwettbewerb (16.-29.8.2010), bei der eine hochkarätig besetzte Jury über die Vergabe des hochdotierten 1. Arp-Schnitger-Preises sowie weiterer Preise entscheidet.
Der Arp-Schnitger-Orgelwettbewerb fordert von den Teilnehmern die Darstellung des Spektrums der Orgelmusik von der Spätrenaissance bis zu einem 2009 beendeten Werk der an der Hochschule für Künste Bremen wirkenden Komponistin Younghi Pagh-Paan. Dabei steht die deutsche Orgelmusik im Mittelpunkt. Die Jury ist mit international herausragenden Organisten besetzt und repräsentiert eine Auswahl der weltweit wichtigsten Orgel-Ausbildungsinstitute:
Hans Davidsson (Deutschland/Bremen) – Vorsitzender der Jury
Michel Bouvard (Frankreich)
Hans-Ola Ericsson (Schweden)
David Higgs (USA)
Ludger Lohmann (Deutschland)
Jakyung Oh (Korea)
Jacques van Oortmerssen (Niederlande)
William Porter (Kanada)
Masaaki Suzuki (Japan)
Die erste Wettbewerbsrunde findet zwischen dem 21.-24. August an den historischen Orgeln in Cappel, Altenbruch und Lüdingworth statt. Die Qualifikation für das Weiterkommen wird an der Interpretation des norddeutschen Repertoires aus dem 17. Jahrhundert gemessen. Das „Nadelöhr“ des Wettbewerbs ist der kompetente Umgang mit drei der bedeutendsten Orgeln des 17. Jahrhunderts. Es folgt eine Zwischenrunde an der Silbermann-Orgel des Bremer Doms mit Werken von Buxtehude, Böhm und Bach. In der Endrunde am 28. August in Bremen werden 5 Teilnehmer an der Ahrend-Orgel der St. Martini-Kirche spielen.
Am 28. August wird der mit 10.000 Euro hochdotierte "1. Arp-Schnitger-Preis" neben anderen Preisen verliehen. Das Preisträger-Konzert findet am 29. August an der Schnitger-Orgel in Ganderkesee statt.
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