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Die Linie des Lebens

Die Linie des Lebens

Studierende der HfK inszenieren Friedensreich Hundertwassers 
"Die Linie von Hamburg" neu mit und in der Kunsthalle Bremen

1959 führten Friedensreich Hundertwasser, Bazon Brock und Herbert Schuldt eine spektakuläre Aktion an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg durch und schrieben damit Kunstgeschichte.
Über die Dauer von zwei Tagen überzogen Hundertwasser, Brock und Schuldt mit einer Gruppe von Studenten ohne Unterbrechung die Wände des Ateliers 213 in der Hochschule für bildende Künste in Hamburg Lerchenfeld mit einer endlosen Linie.
Mit der Aktion "Die Linie von Hamburg" leistete Hundertwasser einen zentralen Beitrag zur Geburt der europäischen Aktionskunst.

Gemeinsam mit Bazon Brock inszenierten Studierende der HfK Bremen unter der Leitung von Joachim Hofmann die bahnbrechende Aktion von Hundertwasser erstmals nach über 50 Jahren in der Kunsthalle Bremen neu.
Im Geiste des Originals wurde ununterbrochen – mehr als 50 Stunden lang – vor der Eröffnung der Ausstellung „Friedensreich Hundertwasser: Gegen den Strich“ eine endlose Linie gezogen und die Große Galerie in der Kunsthalle in eine begehbare Spirale verwandelt.
Ganz im ursprünglichen Sinne Hundertwassers wird die Linie in Bremen aus der Kunsthalle hinaus geführt und durch die Stadt gezogen. Wöchentlich ziehen die Studierenden die Linie mit verschiedenen Mittel immer ein Stück weiter. Die Linie findet mit den Hochschultagen der HfK am Samstag, den 9. Februar 2013 in der Hochschule für Künste Bremen im Speicher XI in der Überseestadt ihren Abschluss.

Video zum Projekt "Die Linie des Lebens"