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HfK-Opernprojekt - Gianni Schicchi

HfK-Opernprojekt: Gianni Schicchi

HfK Studierende, darunter der koreanische Tenor Sangmin Jeon - ausgezeichnet als „beste Puccini-Stimme 2012“ - führten Gianni Schicchi von Giacomo Puccini auf / Vorstellungen als „Oper am Klavier“ am 6., 7., 11. und 12. Juli 2013

Sangmin Jeon, Tenor mit koreanischen Wurzeln und Gesangsstudent an der HfK Bremen, wurde kürzlich im italienischen Piacenza als „beste Puccini-Stimme 2012“ ausgezeichnet – eine Auszeichnung, die Jeon in eine Reihe mit so namhaften Stars und früheren Preisträgern des internationalen Luigi Illica Wettbewerbs stellt wie Luciano Pavarotti, Placido Domingo, Maria Callas, Renata Tebaldi oder Monserat Caballé.

HfK-Opernprojekt 2013
Gianni Schicchi von Giacomo Puccini
„Oper am Klavier“
Premiere am 6. Juli 2013, 20 Uhr
Weitere Vorstellungen am 7., 11. und 12. Juli, 20 Uhr
Theater am Leibnizplatz, Schulstr. 26

Was lag bei der Auswahl des Stückes für das diesjährige Opernprojekt der Hochschule für Künste Bremen näher als im Oeuvre des Giacomo Puccinis fündig zu werden? Die Wahl fiel auf Puccinis 1918 an der Metropolitan Opera in New York mit großem Erfolg uraufgeführten Einakter „ Gianni Schicchi“. In dem burlesken Verwirrspiel nach einer Vorlage aus Dantes „Göttlicher Komödie“ rund um habgierige Angehörige und trickbetrügerische Erbschleicher ist Sangmin Jeon in der Rolle des Rinuccio zu erleben. Auch alle weiteren Partien sind in der der Inszenierung der Hochschule für Künste in Kooperation mit der Bremer Shakespeare Company besetzt mit Gesangsstudierenden des Fachbereichs Musik der HfK. Die Regie führt Gregor Horres, die musikalische Leitung hat Stefan Veselka, die Ausstattung besorgt Heike Neugebauer.

Alle Fotos: © Shushi Li, HfK Bremen

Zum Inhalt

(Libretto: Giovacchino Forzano)
Im Kreise der lieben scheinheiligen und geldgeilen Verwandtschaft liegt Buoso Donati auf dem Sterbebett. Jedoch: Zu ihrer größten Bestürzung erfahren die Angehörigen aus Donatis Testament, dass der reiche Verwandte sein gesamtes Vermögen nicht ihnen sondern der Kirche vermacht hat. Die Empörung ist groß. Besonders verzweifelt sind Lauretta und Rinuccio, die einander lieben aber ohne die erwartete Erbschaft nie auf die Einwilligung zu ihrer geplanten Heirat hoffen dürfen.
Die Zeit drängt, aber noch ist der Tod Donatis in der Stadt nicht publik. Es wird eine Intrige ausgeheckt: Rinuccio schlägt vor, den durchtriebenen Gianni Schicchi zu Hilfe zu holen. Der schlüpft in die Sachen und ins Bett des soeben verstorbenen Buoso Donati, um dem Notar so vorgaukeln zu können, Donati wolle ein neues Testament machen. Alle Verwandten nehmen an Schicchis listigem Rollenspiel teil. Keiner ahnt, dass Schicchi ein Doppelspiel treibt und sich selbst den Löwenanteil des Erbes vermacht.

Leitung

REGIE: Gregor Horres
MUSIKALISCHE LEITUNG: Stefan Veselka
AUSSTATTUNG: Heike Neugebauer
AM FLÜGEL: Lydia Hammerbacher

Besetzung

GIANNI SCHICCHI: Miroslav Stricevic
LAURETTA: Ji-Hye Oh, Nina Rademacher, Sung Eui Park
ZITA: Qi Wang
RINUCCIO: Sangmin Jeon
GHERADO: Alexander Mikhaylov, Stefan Hahn
NELLA: Sung Eui Park, Ji-Hye Oh
GHERADINO: Nina Rademacher, Sung Eui Park
BETTO VON SIGNA: Huiyeol Kim
SIMONE: Grzegorz Rozkwitalski
MARCO: Andreas Heinemeyer
CIESCA: Reka Kristof
MAGISTER SPINELLOCCIO: Marek Wild
HERR AMANTINTIO DI NICOLAO: Marek Wild
PINELLINO: Bruce Reid