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Von der Schulbank an die Werkbank

Von der Schulbank an die Werkbank

Zum Zukunftstag 2017 haben zahlreiche Schulkinder die HfK Bremen besucht

Der Seminarraum ist erfüllt von aufgeregtem Tuscheln. Wo sonst Studierende sitzen, haben heute rund 60 Schülerinnen und Schüler platzgenommen. Beim Zukunftstag 2017 am 27. April lernen sie den Arbeitsalltag an der Hochschule für Künste Bremen kennen und können praktisch tätig werden. Seit 2008 nimmt die HfK Bremen an der Veranstaltung teil, die vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. deutschlandweit organisiert wird. Dieses Jahr präsentieren die Workshops erstmals ihre erarbeiteten Projekte in einer Ausstellung am Ende des Tages.

Gemeinsam mit Mitarbeitenden der HfK lernen die Kinder, wie es ist, an einer Kunsthochschule zu arbeiten und zu studieren. Am Standort Kunst und Design im Speicher XI nähen Jungen in der Modewerkstatt Taschen oder interviewen die Kanzlerin der HfK. Mädchen drehen einen Trickfilm, erstellen ihre eigene Zeitung oder vertonen digitale Netzwerke. Auch der Fachbereich Musik in der Dechanatstraße ist dieses Jahr dabei. Hier zeigen zwei Studiomitarbeiter 15 Schülerinnen, wie man eigene Tonaufnahmen bearbeitet.

Am Ende des Tages treffen sich alle wieder im Speicher XI. Hier findet die Ausstellung statt, die eine Gruppe Mädchen aus der Veranstaltungstechnik und eine Gruppe Jungen aus dem Veranstaltungsmanagement zusammen organisiert haben. In der hauseigenen Galerie FLUT besichtigen die Kinder und ihre Eltern sowie HfK-Angehörige die zahlreichen Projekte. Sie tauschen sich über die vielen Eindrücke aus und entdecken, was die Kinder am Vormittag erarbeitet haben.

Seit 2001 wird der Zukunftstag deutschlandweit angeboten, um Jungen und Mädchen geschlechtsuntypische Berufe vorzustellen. Ziel ist, das Interesse der Kinder an den kennengelernten Berufen zu wecken.