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Künstlerisch-Pädagogische Ausbildung

Künstlerisch-Pädagogische Ausbildung

Die Ausbildung angehender Instrumental- und Gesangspädagoginnen und -pädagogen spielt traditionell eine wichtige Rolle im Profil der Hochschule für Künste Bremen. Der Studiengang richtet sich an Studierende, die ihre künstlerische Instrumental- oder Gesangsausbildung mit dem Erwerb fundierter musikpädagogischer Qualifikationen verbinden möchten.

Die Studienangebote verbinden eine hochqualifizierte künstlerische mit einer praxisorientierten pädagogischen Ausbildung. Kooperationen mit verschiedenen kulturellen und kulturpädagogischen Institutionen wie der Musikschule Bremen, Schulen und Kindergärten und vielfältige Projekte der außerschulischen Musikvermittlung und Konzertpädagogik gewährleisten eine lebendige Hinführung auf die spätere Berufspraxis. Hospitationsseminare und betreute Unterrichtspraktika verbinden Theorie und Unterrichtspraxis. Projektarbeit sowie regelmäßige Kompaktseminare zu aktuellen musikpädagogischen Themen erweitern den künstlerisch-pädagogischen Horizont der Studierenden. Auch in diesem Studiengang eröffnet die HfK ihren Studierenden somit vielfältige Möglichkeiten, persönliche Schwerpunkte zu setzen, und Spielräume für eigene Spezialisierungen und Richtungsentscheidungen im Studienverlauf.

Übersicht der Studiengänge

Bachelor of Music Künstlerisch-Pädagogische Ausbildung

Instrumental
Gesang
Jazz
Elementare Musikpädagogik

Master of Music Künstlerisch-Pädagogische Ausbildung

Instrumental- und Gesangspädagogik
Elementare Musikpädagogik

Musiktheorie

Institut für musikalische Bildung in der Kindheit an der HfK

Im Jahr 2010 wurde im Fachbereich Musik der Hochschule für Künste Bremen das „Institut für musikalische Bildung in der Kindheit“ gegründet, das sich musikalischen Bildungsprozessen von Kindern widmet und bestmögliche Rahmenbedingungen für die Förderung von Musikalität junger Kinder in deren alltäglichem Lebensumfeld erforschen will.

Für das Gelingen einer individuellen Musikalisierung von Kindern ist ein wissenschaftlich fundiertes Verständnis der Wechselwirkungen zwischen dem einzelnen Kind und seinem kulturellen Umfeld unabdingbar. Vor diesem Hintergrund will das Institut für musikalische Bildung in der Kindheit musikalische, frühpädagogische und forschungsmethodische Kompetenzen zusammenführen und ein Netzwerk vergleichbarerer Forschungsanstrengungen an anderen Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen im deutschsprachigen Raum fördern.

Kontakt:

Weitere Infos zum Institut für musikalische Bildung in der Kindheit

Musikprofilkindergarten „Amadeo“

Im Jahr 2009 hat die HfK mit dem Katholischen Gemeindeverband in Bremen und der Kindertagesstätte St.-Johann den Musikprofilkindergarten „Amadeo“ begründet. „Amadeo“ ist damit der erste Musikprofilkindergarten in Deutschland, der institutionell direkt an eine Musikhochschule angebunden ist.

Amadeo bietet allen Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren, die die Kindertagesstätte besuchen, seither verlässlich in den Alltag integrierte Angebote der elementaren Musikpraxis, die von Absolvent_innen, Dozent_innen und Studierenden der HfK geleitet und betreut werden. Dazu gehören wöchentliche Kurse des Elementaren Musizierens, ein experimentelles Klanglabor sowie ein Eltern-Kind-Chor. Darüber hinaus finden regelmäßig Kitakonzerte mit Ensembles von HfK-Musikstudierenden statt, in denen auch unterschiedliche Instrumente, Werke und musikalische Stilistiken vorgestellt werden. Alle Erzieherinnen haben berufsbegleitend an der Weiterbildung „Musikalische Bildung in Kindertagesstätten“ teilgenommen, die die HfK seit einigen Jahren anbietet.

HfK-Forschungsprojekte zu Studien- und Weiterbildungsangeboten für Musikpädagogik und Kulturvermittlung – gefördert vom BMBF

Seit 2014 entwickeln die HfK und das „Institut für musikalische Bildung in der Kindheit“ – gefördert vom Bundesministerium für Forschung und Bildung – in zwei groß angelegten Forschungsprojekten neue und innovative Studien- und Weiterbildungsangebote an künstlerischen Hochschulen im Bereich der Musikpädagogik und Kulturvermittlung. Hintergrund ist der unabweisbare gesellschaftliche Bedarf an engagierten und qualifizierten Musik-, Kunst- und Kulturschaffenden an Kitas, Schulen und kulturellen Einrichtungen in Deutschland. Ziel beider Projekte ist die Öffnung künstlerischer Hochschulen für neue Zielgruppen und die Erschließung neuer Berufs- und Tätigkeitsfelder für Menschen in Musikberufen wie Musiker_innen, Sänger_innen, Täzner_innen etc.

Kontakt:

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1. Forschungsprojekt:

Künstler_innen, Musiker_innen und Kitas als Bildungspartner - ein musikpädagogisches Weiterbildungskonzept

Ziel des auf drei Jahre angelegten Projekts ist die Entwicklung, Erprobung und Evaluation eines pädagogischen Weiterbildungskonzepts für Künstler_innen und Musiker_innen, die ihre künstlerische Tätigkeit durch allgemein-pädagogische und musikdidaktische Qualifikationen erweitern wollen. Wissenschaftlich-theoretische Inhalte sollen dabei in Kooperation mit Kitas und anderen Kooperationspartnern durch pädagogisch-praktische Anteile (Probelehrgänge, Praktika) ergänzt werden. Hauptziel ist die Entwicklung eines fundierten Qualifizierungskonzepts, das in der Weiterbildung von Musik- und Kulturschaffenden für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen genutzt werden kann.

www.bmbf.de

2. Forschungsprojekt:

Aufstieg durch Bildung - offene Hochschulen:
Entwicklung weiterbildender Studienprogramme mit einem Fokus auf musikalisch-ästhetischer Bildung – Neue Möglichkeiten des Lebenslangen Lernens an einer künstlerischen Hochschule

Ziel des zunächst auf dreieinhalb Jahre angelegten Projekts ist es, durch neue Studienformate Zugangshürden zum Studium an einer künstlerischen Hochschule abzubauen und diese so für neue Zielgruppen zu öffnen.
Im Rahmen des Projektes sollen erstmalig Studien- und Weiterbildungsformate entwickelt und erprobt werden, um weiteren Zielgruppen Zugang zu den Bildungsangeboten künstlerischer Hochschulen zu eröffnen und kunst-hochschulspezifische Optionen und Module Lebenslangen Lernens in deren Studienangebote zu integrieren.
Ein Bedarf für künstlerisch und musikpädagogisch qualifizierte Fachkräfte ist in Deutschland unabweisbar. Dieser bildungs- und kulturpolitischen Herausforderung müssen sich auch Kunst- und Musikhochschulen künftig verstärkt stellen und – ergänzend zu den bestehenden klassischen Hochschulstudiengängen – zusätzliche pädagogische Bildungs- und Weiterbildungsprogramme für Menschen mit einer hohen Affinität zu Musik und Musizieren entwickeln und anbieten. Im Rahmen des Projektes sollen dafür Bedarfe und Potentiale untersucht, Zielgruppen identifiziert, Pilotmaßnahmen konzipiert und erprobt sowie die Ergebnisse evaluiert und dokumentiert werden.

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kontakt:

Mehr Informationen zum Projekt „Offene Hochschulen Bremen:
www.offene-hochschulen-bremen.de