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Feierliche Semestereröffnung

Feierliche Semestereröffnung

225 Erstsemester starten in das Wintersemester

Im akademischen Jahr 2018/2019 sind es 225 Studienanfängerinnen und -anfänger, die die Zulassung für einen der begehrten Studienplätze in einem eigenen Verfahren, bei insgesamt 1.943 eingegangenen Bewerbungen, geschafft haben: 142 im Fachbereich Kunst und Design und 83 im Fachbereich Musik. „Unsere Dozentinnen und Dozenten sehen Euch Studierende als Partner _in an“, heißt Rektor Roland Lambrette die Neuen willkommen, „Ihr seid ab jetzt Mitglieder in unserem künstlerisch-sozialen Netzwerk.“ Die Begrüßung der Erstsemester vor voll besetztem Auditorium gehört für den Rektor zu seinen liebsten Pflichten. Auch für Lambrette selbst ist dies der erste Start eines Semesters während seiner regulären Amtszeit als Rektor der Hochschule.

Lambrette lädt die Studierenden ein, ihre Zeit an der HfK als Chance zu begreifen: „Die HfK stellt ihren offenen Raum bereit, in dem Ihr Euch finden könnt als Künstler_in und Gestalter_in, und als Persönlichkeiten. Gerade am Anfang gehören tiefe Zweifel zum Studieren dazu. Da sollt Ihr wissen, dass Ihr Euch selbst und uns alle Fragen stellen könnt. Euch frei ausprobieren und kreative Energien entwickeln, das könnt Ihr gemeinsam mit anderen Studierenden und mit der Unterstützung der Lehrenden. Willkommen in der HfK-Community.“

Zum Semesterstart tauscht sich rund ein Viertel der Studierenden an der HfK Bremen aus: Die Absolventen_innen werden mit eigenen Abschlussarbeiten und Werkschauen am Ende des Sommersemesters verabschiedet, im Herbst kommen die neuen Studierenden, die ihren Elan und ihre Ideen mitbringen und die Hochschule für sich neu entdecken. Die sehr persönliche Betreuung der Studierenden gehört zu den Besonderheiten, auf die die Bremer_innen stolz sind. „Wenn Bremen seine Rolle als kreative, innovative und junge Stadt im Norden stärken will, dann ist die HfK Bremen einer der größten Aktivposten und Hebel dafür“, ist sich Lambrette sicher. „Wenn Bremen seine Wettbewerbsfähigkeit aufrechterhalten, ausbauen und die hier ausgebildeten Talente in der Stadt halten will, dann brauchen wir ein eigenes Promotionsrecht, die Hochschule braucht Räume in der Stadt, die sie auch für die Bürger_innen sichtbar werden lässt, und schließlich auch neue Stellen, um das Lehrangebot in der Tiefe und Breite zu entwickeln. Insbesondere übergreifende Professuren wie Philosophie und weitere Professuren in der Freien Kunst und der Musik sind dafür notwendig“, reagiert Lambrette auf den Auftrag der Politik, Bremen als Bildungsstandort attraktiv zu gestalten.

Neue Professoren_innen bereichern die Vielfalt des Lehrangebots

Zum Start des Wintersemesters kommen auch neue Lehrende an die HfK Bremen. Erstmals wurden eine Stiftungsprofessur und eine Open-Topic-Professur besetzt, eine HfK-typische Innovation, den Spagat zwischen den Disziplinen der HfK Bremen im Lehrangebot zu verankern.

Die erste Open-Topic-Professur der HfK Bremen konnte mit der Berufung von Raphael Sbrzesny besetzt werden. Der Künstler und Musiker Sbrzesny lehrt als Professor für „Kreation und Interpretation (Sound, Performance und Konzept)“ interdisziplinär in den beiden HfK-Fachbereichen Musik sowie Kunst und Design. Seine Antrittsvorlesung findet am 24. Oktober 2018 um 18 Uhr im Auditorium statt, demnächst wird darüber hinaus eine neue „Interpretenkammer“ eröffnet. Diese fungiert zugleich als Laboratorium, Experimentierbühne und Werkstatt an der Schnittstelle von Musik und Kunst und ist damit das Kernstück einer in der deutschen Hochschullandschaft einzigartigen Professur.

Prof. Dr. Edoardo Bellotti, ein international renommierter Organist und Solist für das historisch orientierte Orgelspiel konnte für die Stiftungsprofessur gewonnen werden. Durch diese Berufung schärft die Hochschule für Künste ihr Profil als Ausbildungsstätte für Alte Musik, ermöglicht durch das großzügige Engagement der Karin und Uwe Hollweg Stiftung. Sein Antrittskonzert findet am 15. Oktober 2018 um 16 Uhr in der St.-Martini-Kirche (Martinikirchhof 3) statt.

Die Entfristung zweier Professorenstellen im Fachbereich Kunst und Design freut Rektor Lambrette besonders. Professorin Asli Serbest, die ein Angebot der Rhode Island School of Design erhalten hatte, konnte an der HfK Bremen gehalten werden. Sie wird weiterhin die Professur für Temporäre Bauten betreuen.
Ralf Baecker, Professor für Experimentelle Gestaltung neuer Technologien, wird ebenfalls auch in Zukunft seine erfolgreich und international ausgezeichnete Arbeit an der HfK Bremen fortsetzen.

Foto © Clovis Michon

10. Oktober 2018