Hanze Symphony Orchestra

Hanze Symphony Orchestra

7.-9.2.2019  // Orchesterkonzerte mit Studierenden der Hochschule für Künste Bremen und des Prins Claus Conservatotriums Groningen unter der Leitung von Stefan Geiger in Bremen (7.2.) und in den Niederlanden.

Alle zwei Jahre finden sich insgesamt 100 Studierende der HfK Bremen und des Prins Claus Conservatoriums Groningen unter wechselnder Leitung zusammen, um in drei Konzerten ein neues, außergewöhnliches Programm zu präsentieren. Diese länderübergreifende Kooperation zwischen der HfK Bremen und dem niederländischen Konservatorium besteht seit 2004 und ist Ausdruck einer über die Jahre gewachsenen Freundschaft die – im Jahr der Europawahl – einmal mehr die historisch wichtige Rolle künstlerischen Austauschs und kultureller Zusammenarbeit beweist.
In diesem Jahr wird das Auftaktkonzert am Donnerstag dem 7. Februar in der Bremer Glocke gespielt, anschließend gibt es je ein Konzert in Assen (NL) und in Groningen (NL). Nicht nur das Programm ist außerordentlich, auch die Nachwuchsmusiker*innen zeugen von großem Talent. Geleitet wird das Orchester diesmal von Stefan Geiger, Chefdirigent des Landesjugendorchesters Bremen und Gastdirigent verschiedener renommierter Ensembles weltweit.

Programm

Das Programm 2019 enthält eine spannende Auswahl von drei herausragenden Kompositionen. Mit Paul Dukas’ (1865–1935) „Zauberlehrling“ ist ein 1897 uraufgeführtes Stück vertreten, das sich innerhalb kürzester Zeit im internationalen Konzertrepertoire behauptete. Das auf Goethes Ballade bezugnehmende Werk nutzt meisterhaft die unterschiedlichen Orchesterinstrumente zur Darbietung musikalischer Leitmotive (Zauberer-, Lehrlings-, Beschwörungsmotiv) und treibt durch Modifizierung derselben und durch den Wechsel in andere Tonarten den musikalischen Spannungsbogen bis zum Höhepunkt.

Das im mittleren Konzertteil vorgetragene „From me flows what you call time“, eine Komposition von Toru Takemitsu (1930–1996) für fünf Schlagzeugsolisten und Orchester, wurde 1990 anlässlich des 100. Geburtstags der Carnegie Hall in New York geschrieben. Takemitsu vereint traditionelle japanische Musiktradition mit westlicher Kunstmusik und bezieht hier durch lang herabhängende Bänder eine räumliche Dimension ins musikalische Erleben mit ein: Er integriert die tibetisch-buddhistische Bedeutung der Zahl Fünf und deren Assoziation mit den Farben des Windpferdes – Blau für Himmel, Weiß für Luft, Rot für Feuer, Grün für Wasser und Gelb für Erde. Die fünf Percussion-Solisten der beiden Ensembles bilden neben ihren musikalischen Fähigkeiten gleichermaßen hervorragend die Polynationalität des Projektes ab: Ihre Wurzeln liegen in Spanien, Polen, Slowenien und Deutschland.

Zum Abschluss bietet das Hanze Symphony Orchestra mit Béla Bartóks (1881–1945) „Concerto for orchestra“ einen weitere Synthese von volksmusikalischen Elementen mit den Errungenschaften der abendländischen Musiktradition. Das 1944 uraufgeführte Werk gilt auch heute noch als Gipfelleistung in der Verwendung eines großen Orchesters und beinhaltet opulente Klangfarbenteppiche als zentrales kompositorisches Gestaltungsmittel.

  • Paul Dukas - Der Zauberlehrling
  • Toru Takemitsu - "From me flows what you call time"
    für 5 Schlagzeugsolisten und Orchester
  • Béla Bartók - Concerto for Orchestra
HSO (c) Andreas Kurowski_Nordwest-Ticket.jpg

Foto (c) Andreas Kurwoski, Groningen 2017

Orchester

Studierende der Hochschule für Künste Bremen und des Prins Claus Conservatoriums Groningen
Leitung - Stefan Geiger

Termine

DO 7.2.2019 / Konzerthaus "Die Glocke", Bremen
FR 8.2.2019 / Assen
SA 9.2.2019 / De Oosterpoort, Groningen

Eintritt

Tickets € 20 / 10 erm.
Karten erhältlich beim Presehaus Weser-Kurier, den regionalen Zeitungshäusern und unter
www.nordwest-ticket.de, T 0421 363636

Weitere Infos unter: Konzerthaus Die Glocke

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Dates
Hanze Symphony Orchestra

Konzerthaus "Die Glocke", Domsheide 4, Bremen

07. February 2019, 20:00