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Neugierige Spannung bei der Generalprobe (GP) des ersten vom Studiengang Alte Musik live gestreamten Konzertes. Anwesend sind im HfK-Konzertsaal an der Dechanatstraße neben den Künstler*innen nur Film-, Ton- und Lichttechniker. So wird es auch bei der Premiere am 27. Februar sein. „Ohne Publikum, das bedeutet auch Stress, gerade weil es wirklich neu ist für mich, gegen die Leere zu arbeiten, das ist auch ganz anders als zu Hause zu musizieren“, verrät Joachim Held, Organisator des Konzertes im Rahmen der traditionellen Winterakademie. „Dabei geht es wie immer darum, dass wir Lehrenden von uns was zeigen, auch Studierende die Professoren musizieren sehen. Wir uns künstlerisch kennlernen.“ Als noch nicht Corona herrschte, habe man daher Duo-Konzerte von Lehrenden und Studierenden veranstaltet. Das sei bei den augenblicklichen Probeneinschränkungen leider nicht möglich. In diesem Jahr konzertieren sechs Dozent*innen in wechselnden Trio-Besetzungen.

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Violinistin Mechthild Karkow erzählt während der GP, schon Erfahrungen mit Streaming-Konzerten gesammelt zu haben – beim letztjährigen Bachfest in Leipzig. „Ich stellte mir dabei meinen Onkel vor, von dem ich wusste, dass er vorm Bildschirm sitzt und zuschaut – und spielte für ihn.“ Den Onkel habe sie als virtuell anwesenden Anspielpartner jetzt erneut gebeten, online dabei zu sein. „Der Vorteil des Streamings ist: Viel mehr Menschen als sonst im Konzertsaal können von überall her dabei sein und unsere Musik erleben“, sagt Karkow.
Das Konzert mit Werken unter anderem von Henry Purcell, Johann Sebastian Bach und John Dowland wird live auf demVimeo-Kanal der HfK übertragen: am 27. Februar, ab 20 Uhr.

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