Top of page

Bernd Grimm

  1. Department
    1. Kunst und Design
  2. Areas of Expertise / Occupation
    1. Geometrie konstruktiv_darstellend

VITA | Bernd Grimm

Bernd Grimm studierte Industrial Design an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Während seiner Hochschulausbildung war er zu Studienzwecken in Rom und arbeitete dort auch am Deutschen Archäologischen Institut.
Seit etwa 30 Jahren arbeitet er auf dem Gebiet der übergreifenden Zonen von Architektur, Design und Kunst. Hierzu gehört unter anderem das klassische Produktdesign, Grafik, Fotografie, Ausstellungs- und Raumgestaltung.
Neben seiner Tätigkeit als Designer liegt ein wichtiger Teil seiner Beschäftigung in der Architekturtheorie und Bauforschung. Das zeichnerische Aufnehmen von Architekturen und Produkten bildet für ihn einen entscheidenden Baustein in seiner künstlerisch-wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Baukunst.
Zu seinem Spezialgebiet gehört der Modellbau, vor allem im Werkstoff Gips. Hierzu zählt die Nachbildung historischer Architekturen, die gleichsam selbst Skulpturen sind und durch ihre lichte und zeitlose Schönheit bestechen. Sein Modellbau wird in dieser Weise der Mittler zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Darüber hinaus lehrte er an verschiedenen Hochschulen und vermittelt als intellektueller Handwerker den Studierenden, wie wichtig es ist, die Sinne für Formen, Massen und Materialien und den Umgang damit zu schärfen.

Berufspraxis

2017 Förderpreis der Dr.-Rolf-Linnenkamp-Stiftung, München
2015 Praxisstipendiat an der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo
2012 – 2014 akademischer Mitarbeiter im Atelier Gerhard Richter, Köln
seit 2007 künstlerische Leitung des Ungers Archiv für Architekturwissenschaft
1993 – 1998 Designbüro Grimm Kraege
1990 – 2007 selbständiger Mitarbeiter im Architekturbüro Prof. O.M. Ungers, Köln
1987 selbständige Tätigkeit am Deutschen Archäologischen Institut Rom

Lehrtätigkeit

2016            Summer Studio „The Rural in The City“, HafenCity Universität Hamburg
2008 – 2009 Universität Dortmund, Fakultät Bauwesen
2005 – 2006 Universität Hannover, Fachbereich Architektur
2002 – 2004 Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, Fachbereich Industrial Design
1993 – 2000 Fachhochschule Köln, Fachbereich Industrial Design

AUSSTELLUNGEN / AUSSTELLUNGSBETEILIGUNGEN

2016/17 Cité de l’architecture & du patrimoine, Paris
„Globes. Architecture & sciences explorent le monde“
2016 ETH Zürich, Department Architektur
„Das Architekturmodell – Ein Medium in Theorie und Praxis“
2016 Martin-Gropius-Bau, Berlin „Rampa (Scala) del Bramante“
2015 Deutsche Akademie Villa Massimo, Rom
2012 DAM Frankfurt „Das Architekturmodell – Werkzeug, Fetisch, kleine Utopie“
2009 Studio Rosenbusch „Rekonstruktion Santa Maria del Priorato, Rom“
2008 Studio Rosenbusch „Bramantes Tempietto – Gips hinter Glas“
2006/07 Nationalgalerie Berlin „O.M.Ungers: Kosmos der Architektur“
2004 Fondation Beyeler, Basel „ArchiSkulptur“
2003 Römisch-Germanisches Museum, Köln „Via Culturalis“
2003 Galerie suitcasearchitecture, Berlin „ZwischenRaumZeit“
2000 HFBK Hamburg „Von der Renaissance zur Gegenwart“
1999 HFBK Hamburg „Bauaufnahme Ursulinenkirche Köln“
1999 Kunsthalle Köln „O.M. Ungers: Zeiträume - Architektur - Kontext“
1995 Galerie Max Hetzler, Berlin „Architektur Modelle Berlin“
1994 Kunsthalle Hamburg „O.M. Ungers – Architekt“
1992 Galerie Philomene Magers, Köln „Architekturen“
1989 Kunstverein Dresden „Produkte aus dem Grundlagenatelier“
1988 Martin-Gropius-Bau, Berlin „Kaiser Augustus und die verlorene Republik“

STÄNDIGE AUSSTELLUNGEN

- Deutsche Akademie Rom Villa Massimo
- Mercati Traianei, Rom
- Ungers Archiv für Architekturwissenschaft, Köln
- Gipsothek des Architekten O.M. Ungers, Glashütte/Eifel
- Circus in Putbus, Rügen

WERKVERZEICHNIS

Produkte / Raumgestaltung / Architektur

- Liegesofa „Aidos“, Produktion Arta Nova
- Sessel „Triton“, Produktion Arta Nova
- Leuchten, Produktion Baulmann Leuchten GmbH
- Außenleuchte für adidas
- Sonderanfertigungen Möbel und Leuchten
- Ausstellungskonzeptionen- und gestaltungen
- Ort des Gedenkens für NS-Opfer, LKH Osnabrück
- Entwurf für eine Orgelempore, Ursulinenkirche Köln
- Entwurf für ein Labyrinth, Schlossplatz Berlin
- Entwurf Guidelplatz, Pulheim Brauweiler
- Entwurf Brunnenanlage, Triotop / Köln
- Entwurf Thermenanlage, Brendola / Italien

Prototypen

- Brotschneidemaschine
- Fotoklemmstativ
- Steckhocker

Skulptur

- Stadtgrundrisse: Transformationen und Typologien
- Wandrelief „Linea Prima Linea Seconda“
- Büste O.M.Ungers
- Schrifttafeln „Eupalinos“
- „Die Verwandlung eines Ortes“, Sieben Bronzereliefs für das Triotop in Köln
- Interkolumnium

Bauaufnahme / Rekonstruktion

- Kapitell vom Mars-Ultor-Tempel, Augustusforum, Rom
- Perspektivische Kolonnade im Palazzo Spada, Rom
- Tempel Fonte di Clitunno, Umbrien
- Ursulinenkirche, Köln
- Umfassungswände St.Kolumba, Köln
- Schloss zu Putbus, Rügen
- Bronzeepitaph in der Basilika zum hl.Vitus, Ellwangen/Jagst
- Santa Maria del Priorato, Rom 1764 - 66
- L´edicola di Leone X., Engelsburg, Rom
- Rampa (Scala) del Bramante, Vatikan
- Triangolo Barberini, Palestrina (laufendes Projekt)

Grafik

- Imagebroschüre „Kaspar Fleischmann“, Internationale Möbel GmbH Bochum
- Buchgestaltung „Bernhard Winking - Architekt“
- Buchgestaltung „Möbel als Metapher“

Forschung

- Der Proportionalzirkel von Balthasar Neumann
- Die römische Villa in Holsthum, Eifel
- Messgerät Definitor
- Rampa (Scala) del Bramante
- Triangolo Barberini, Palestrina (laufendes Projekt)

Architekturmodelle in Alabastergips

- Cheops-Pyramide, Gizeh/Ägypten, Fertigstellung ca. 2580 v. Chr., Modell in M 1: 250
- Parthenon in Athen, 447-438 v. Chr., Modell in M 1: 50
- Mausoleum von Halikarnassos, Bodrum/Türkei, ca. 370 – 350 v. Chr., Modell in M 1: 66
- Mars-Ultor-Tempel, Augustusforum, Rom, 42 – 2 v. Chr., Status quo - Modell in M 1:50
- Pantheon in Rom, 118 – 128 n. Chr., Modell in M 1: 50
- Tempel Fonte di Clitunno, Umbrien, ca. 5. Jh. n. Chr., Modell in M 1:10
- Mausoleum des Theoderich, ca. 520 n. Chr., Ravenna/Italien, Modell in M 1: 20
- Castel del Monte von Friedrich II, Apulien/Italien, 1240 – 1250, Modell in M 1: 70
- San Pietro in Montorio, Rom 1502, Architekt: Donato Bramante, Modell in M 1: 15
- Villa Almerico Capra, genannt La Rotonda, Vicenza 1565/1566 – 1569,
Architekt: Andrea Palladio, Modell in M 1: 50
- Schloss zu Putbus 1772- 1865, Rügen, Architekt: Johann Gottfried Steinmeyer
Modell in M 1: 50
- Kenotaph für Isaac Newton, 1784, Architekt: Etienne-Louis Boullée, Modell in M 1: 400
- Casa del Fascio, 1932 – 1936, Como, Architekt: Giuseppe Terragni, Modell in M 1: 60
- Hochhäuser des Architekten O.M.Ungers, Modelle in M 1: 200

Werkverzeichnis http://berndgrimm.info/index.php/werkverzeichnis.html

Ausstellungsverzeichnis http://berndgrimm.info/index.php/ausstellungen.html