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Prof. Dr. Florian Edler

  1. Department
    1. Musik
  2. Areas of Expertise / Occupation
    1. Professur für
    2. Musiktheorie

Zur Person

Florian Edler, geb. 1969 in Kiel, studierte Schulmusik, Geschichte und Musiktheorie in Berlin. 2009 Promotion an der Universität der Künste Berlin. 2002‒15 Lehrbeauftragter und Gastdozent an der UdK Berlin, weitere Lehraufträge an der Hochschule für Künste (HfK) Bremen sowie 2004‒06 an der HfM Franz Liszt in Weimar. 2013‒15 Verwalter einer Professur an der Hochschule Osnabrück. 2015 Berufung auf eine Professur für Musiktheorie an der HfK Bremen. Publikationen zur Musik und Musiktheorie des 17. bis 20. Jahrhunderts sowie zur Gehörbildungsmethodik.

Den 18. Jahreskongress der Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH), der vom 5. bis 7. Oktober 2018 an der HfK Bremen stattfand, leitete Florian Edler gemeinsam mit seinem Kollegen Prof. Andreas Gürsching. Im Vorstand der GMTH wirkt er seit 2018 als Beisitzer mit. Ab dem Herbst 2019 gehört er zu den Herausgebern der Zeitschrift der Gesellschaft für Musiktheorie (ZGMTH).

Aktuelle Projekte

  • Mitherausgeberschaft beim Bericht über den 15. Jahreskongress der Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH) in Berlin (»Gegliederte Zeit«).
  • Mitherausgeberschaft beim Bericht über den 18. Jahreskongress der Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH) in Bremen (»Kontrapunkt ‒ ewiggestrig oder unerlässlich? Kontinuitäten und Wandlungen einer kompositorischen Disziplin«).
  • Berlin, 15. Dezember 2018, 15.30, Konzerthaus am Gendarmenmarkt (Großer Saal): Konzert »Christmas Harmonists«. Pianist beim Orpheus Salon Orchester; Aufführungen diverser eigener Arrangements.
  • Berlin, 4. Januar 2019, 20.00, Konzerthaus am Gendarmenmarkt (Großer Saal): Konzert »First Night. Die Berliner Neujahrsgala«. Aufführung neuer Arrangements für Sinfonieorchester, u.a. des Eröffnungsstücks »Babylon Berlin-Medley«.
  • Leer, 25. Mai 2019, Tagung von Musiktheoretiker*innen aus Mainz, Osnabrück, Hamburg und Rostock (MOHR): Workshop zum Thema »›Bach-Choral-Anteile in Varieté-Musik‹ oder ›Vom Nutzen traditioneller Satztechniken beim Arrangieren‹«.
  • Hannover, 1. Juli 2019, Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Vortrag zum Thema »Vom Klavier- Violinduo bis zum Sinfonieorchester: Variable Besetzungen bei Salonmusik als kreative Herausforderung«.

Publikationen

a) Monographie

  • Reflexionen über Kunst und Leben. Musikanschauung im Schumannkreis 1834 bis 1847 (= Musik und Musikanschauung im 19. Jahrhundert 15), Sinzig 2013.

b) Artikel in Nachschlagewerken

  • »Minnespiel op. 101«, »Drei Lieder op. 114«, »Patriotisches Lied WoO 5«,
    in: Robert Schumann. Interpretationen seiner Werke, hg. von Helmut Loos, Laaber 2005, Bd. 2, S. 162ff., 214ff., 401ff.

c) Rezensionen

  • »Peter Gülke über Robert Schumann«, in: Musik & Ästhetik 15, H. 57 (2011), S. 97-101.
  • »Neue Ausrichtungen der Analyse«, in: Musik & Ästhetik 20, H. 79 (2016), S. 102-106. 
  • »Im Schatten des Kunstwerks II. Theorie und Interpretation des musikalischen Kunstwerks im 19. Jahrhundert. Hrsg. von Dieter Torkewitz«, in: Die Musikforschung 69, H. 4 (2016), S. 413f.

d) Aufsätze

  • »Thema und Kontrasubjekt. Aspekte der Fugentechnik Johann Sebastian Bachs im Vergleich mit Johann Pachelbel und Dietrich Buxtehude«,in: Zwischen Komposition und Hermeneutik. Festschrift für Hartmut Fladt, hg. von Ariane Jeßulat, Andreas Ickstadt und Martin Ullrich, Würzburg 2005, S. 34-53.
  • »Der Dur-Moll-Kontrast in der italienischen Triosonate«, in: Zeitschrift der Gesellschaft für Musiktheorie 3 (2006), S. 307-326.
  • »Regeln auf dem Prüfstand. Zur Theoriediskussion der ›Neuen Zeitschrift für Musik‹ in den 1830er Jahren«, in: Musik und Bürgerkultur. Leipzigs Aufstieg zur Musikstadt, hg. von Stefan Horlitz und Marion Recknagel, Leipzig 2007, S. 204-220.
  • »Liberale Programmatik in Adolf Bernhard Marx´ Musiklehre«, in: Musiktheorie im Kontext. 5. Kongress der Gesellschaft für Musiktheorie Hamburg 2005 (= Musik und. Eine Schriftenreihe der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, Neue Folge 9), hg. von Jan Philipp Sprick, Reinhard Bahr und Michael von Troschke, Berlin 2008, S. 417-431.
  • »Anton Bruckner und Simon Sechter. Zum Verhältnis von Komposition und Theorie im späten 19. Jahrhundert«, in: Musiktheorie als interdisziplinäres Fach. 8. Kongress der Gesellschaft für Musiktheorie Graz 2008 (= musik.theorien der Gegenwart 4), hg. von Christian Utz, Saarbrücken 2010, S. 101-118.
  • »Wahrnehmung und Stilbewusstsein in der Musik«, in: Üben & Musizieren 29, H. 1 (2012), S. 24-28.
  • »Alban Berg als Analytiker eigener Kompositionen«, in: Kreativität – Struktur und Emotion, hg. von Andreas C. Lehmann, Ariane Jeßulat und Christoph Wünsch, Würzburg 2013, S. 129-140.
  • »Leitmotive versus Atonalität. Zu Alban Bergs Wagner-Rezeption«, in: ›Kinder, macht Neues!‹ Beiträge zum Wagner-Jahr 2013, hg. von Reinhard Schäfertöns und Rüdiger Pohl, Tutzing 2013, S. 199-224.
  • »Musical Urbanism between Radicalism and Tradition: A Reflection on the Architectural Discourse of the 1920s«, in: Journal of Civil Engineering and Architecture 6 (2013), S. 767-780.
  • »Liszts und Regers Transkriptionen von Orgelwerken Bachs«, in: Musiktheorie und Vermittlung (= Paraphrasen. Weimarer Beiträge zur Musiktheorie 2), hg. von Ralf Kubicek, Hildesheim 2014, S. 251-266.
  • »Die Entdeckung der Einheit im Kunstwerk Beethovens«, in: Musikalische Logik und musikalischer Zusammenhang. Vierzehn Beiträge zur Musiktheorie und Ästhetik im 19. Jahrhundert (= Studien und Materialien zur Musikwissenschaft 82), hg. von Patrick Boenke und Birger Petersen, Hildesheim 2014, S. 25-43.
  • »Das Dilemma der poetischen Improvisation im 19. Jahrhundert«, in: Musiktheorie und Improvisation. Kongressbericht der IX. Jahrestagung der Gesellschaft für Musiktheorie, 2009, hg. von Jürgen Blume und Konrad Georgi, Mainz 2015, S. 313-330.
  • »Höranalyse als Zugang zu Neuer Musik. Perspektiven und Grenzen«, in: Musiktheorie und Komposition. XII. Jahreskongress der Gesellschaft für Musiktheorie, Essen 2012 (= Folkwang Studien 15), hg. von Markus Roth und Matthias Schlothfeldt, Hildesheim 2015, S. 233-242.
  • »Schumanns Musikkritik im Kontext der ›Neuen Zeitschrift für Musik‹«, in: Schumann-Studien 11, hg. von Ute Scholz und Thomas Synofzik, Sinzig 2015, S. 47-57.
  • »Der Aspekt des Nationalen in der deutschsprachigen Rameau-Rezeption«, in: Rezeption und Kulturtransfer. Deutsche und französische Musiktheorie nach Rameau (= Spektrum Musiktheorie 4), hg. von Birger Petersen, Mainz 2016, S. 126-140.
  • »Im Niemandsland zwischen strengem Satz und Historismus. Zur Krise der Kontrapunktlehre im 19. Jahrhundert«, in: Zeitschrift der Gesellschaft für Musiktheorie 13, H. 1 (2016), http://www.gmth.de/zeitschrift/artikel/883.aspx
  • »Carl Maria von Webers und Giacomo Meyerbeers Rezeption der Choralsatzlehre Georg Joseph Voglers«, in: Musiktheorie im 19. Jahrhundert. 11. Jahreskongress der Gesellschaft für Musiktheorie in Bern 2011 (= Musikforschung der Hochschule der Künste Bern 7), hg. von Martin Skamletz, Michael Lehner und Stephan Zirwes unter redaktioneller Mitarbeit von Daniel Allenbach, Schliengen 2017, S. 149-161.

Rezensionen der Monographie »Reflexionen über Kunst und Leben«

  • Marion Beyer, in: Klassik Journal, 21.5.2014.
  • Ulrich Bumann, in: Bonner Generalanzeiger, Journal, 17./18.5.2014.
  • Irmgard Knechtges-Obrecht, in: Schumann-Journal 3 (2014), S. 194f.
  • Dieselbe, in: Forum Musikbibliothek 72, Jg. 35, H. 2 (Juli 2014), S. 70ff.
  • Kilian Sprau, in: Zeitschrift der Gesellschaft für Musiktheorie 15/2 (2018), https://www.gmth.de/zeitschrift/artikel/989.aspx
  • Dominik von Roth, in: Die Musikforschung 68/3 (2015), S. 315f.