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Prof. Raphael Sbrzesny

  1. Department
    1. Musik + Kunst und Design
  2. Areas of Expertise / Occupation
    1. Professur für
    2. Performance, Kreation und Interpretation (Sound, Konzept)

Raphael Sbrzesny (*1985 in Oberndorf a. N., lebt und arbeitet in Berlin) arbeitet in den Medien Performance, Video, Installation und Skulptur und erhielt zahlreiche Stipendien und Preise. Zuletzt das das Karl Schmidt-Rottluff Stipendium für Bildende Kunst, ein Stipendium der Akademie Schloss Solitude Stuttgart, ein Stipendium für das Bundesatelier in der Cité Internationale des Arts Paris sowie das Landesgraduiertenstipendium und das Arbeitsstipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg.

Von 2014-2016 arbeitete er mit einem Postgraduiertenstipendium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart zusammen mit Felix Ensslin an einem künstlerisch-wissenschaftlichen Forschungsvorhaben mit dem Titel „Das Material des Anderen im Eigenen – Übungen zu einer Ästhetik der Interpretation“. Dabei schlug Sbrzesny Begriffe wie Repertoire, Fingerübung und den Interpreten für einen Figurenentwurf vor, welcher Möglichkeitsräume für eine künstlerische Produktion, jenseits eines ständigen Aktualisierens schon bestehender Ordnungen im eigenen künstlerischen Apparat markiert.

Sbrzesny studierte Bildende Kunst und Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und der Akademie der Bildenden Künste München. Weiter Neue Musik, Klassisches Schlagzeug, Populäre Musik und Kammermusik an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danke Paris, der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen, sowie Experimentelles Musiktheater und Komposition an der Hochschule der Künste Bern.

Mit einer Vielzahl an Ausstellungen und Performances ist Raphael Sbrzesny deutschlandweit und international tätig. Zuletzt u.a im Kunstmuseum Stuttgart Maxim Gorki Theater Berlin, Kunsthalle Düsseldorf, Staatsgalerie Stuttgart, Videonale.15 Bonn, Grassi Museum für angewandte Kunst Leipzig, Internationale Triennale Kleinplastik Fellbach, Open Studios der Villa Romana, Florenz, Staatliche Kunsthalle Baden-Baden, Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe, der Kunsthalle Recklinghausen, im HAUS DER KUNST München und in den Kunst-Werken Berlin.

Eine ausführliche Biografie ist auf der Webseite des Künstlers zu finden.

Foto: J. L. Diehl 2018