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„Beyond Repair“ – Summer School der HfK in Venedig

„Beyond Repair“ – Summer School der HfK in Venedig

Professor*innen und Studierende der HfK sind mit Vorträgen, Inputs und Performances zur Biennale vor Ort vertreten

Der Deutsche Pavillon der Kunstbiennale in Venedig wird 2019 von der HfK-Professorin Natascha Süder Happelmann bespielt („Venedig-Dossier der HfK“). Die HfK nimmt dies zum Anlass, fachbereichsübergreifend eine Summer School in Venedig zu veranstalten.

Unter dem Titel „Beyond Repair“ wird das Programm der Summer School von Fragen ausgehen, die im Deutschen Pavillon formuliert werden.

Natascha Süder Happelmanns Arbeit widmet sich dem, was man als ruinöse Räume bezeichnen könnte. Räume, die Bedingungen oder Tatsachen geschaffen haben, die unumkehrbar oder unreparierbar sind. Natascha Süder Happelmann ist der Ansicht, dass manche Räume schon Ruinen sind, wenn sie geschaffen werden. Ihr ruinöser Charakter steckt oft sogar schon in der Idee.

Beyond Repair ist ein Studienprogramm in drei Teilen, die darauf angelegt sind, den historischen Kontext und den konzeptuellen Rahmen verschiedener ruinöser Räume und Konzepte zu untersuchen, Verbindungen und Resonanzen zwischen ihnen zu verstehen und ihre scheinbare Unveränderbarkeit und natürliche Gegebenheit in Frage zu stellen. Es geht um die Trauer über das, was nicht repariert werden kann, und zugleich darum, Strategien des Überlebens, temporäre widerständige Formationen und unvorhergesehene Nutzungen ruinöser Räume zu betrachten, entwerfen, praktizieren.

Mit Beiträgen von Biennale Urbana, Egan Chan & Stefan Pente, Nida Ghouse, Avery Gordon, David Jassey & Aino Korvensyrjä & Rex Osa, Sami Khatib, Paola de Meo & Marco Omizzolo, Angela Mengoni, Andreas Müller (Kooperative für Darstellungspolitik), Mona Schieren, Martin Schulz, Ashkan Sepahvand, Asli Serbest, Mona Mahall, Natascha Süder Happelmann, Ingo Vetter, Angela Vettese, Marina Vishmidt, und anderen.

Beyond Repair findet statt vom 12. – 28. Juni für drei Gruppen zu je etwa 15-20 Studierenden der HfK, weitere Studierende der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und der Università Iuav di Venezia werden hinzustoßen. Hauptveranstaltungsort ist das Esperienza Pepe des Kulturvereins Biennale Urbana.

Biennale Urbana untersucht und bewegt sich in den Zwischenräumen von Biennale (Kunst), Venedig (Stadt) und Lagune (Gelände): https://www.biennaleurbana.com/

Die Biennale di Venezia wurde bereits im Jahr 1895 zum ersten Mal veranstaltet und hat sich in 123 Jahren zur wichtigsten und prestigeträchtigsten Kunstausstellung weltweit entwickelt. Weitere Informationen zur diesjährigen 58. Kunstbiennale, die unter dem Titel "May You Live In Interesting Times" firmiert und vom 11. Mai bis zum 24. november 2019 läuft, finden sie hier.

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Titelbild: Veranstaltungsort Esperienza Pepe, Photo: Biennale
Urbana

29. März 2019