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32. Kunstförderpreises der Stiftung „Silberner Schlüssel“

Geheimnisvolle Gesichter

Gewinnerin des 32. Kunstförderpreises der Stiftung „Silberner Schlüssel“ ist HfK-Absolventin Yeosulme Kang

Die Stiftung „Silberner Schlüssel“ verleiht am Sonntag, 20. November, um 11 Uhr, zum 32. Mal ihren Kunstförderpreis. Preisträgerin ist dieses Jahr die Malerin Yeosulme Kang (Foto), Absolventin der Hochschule für Künste (HfK) Bremen.

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Die Stiftung der Johannis-Freimaurerloge „Zum silbernen Schlüssel“ Bremen vergibt diese Auszeichnung seit mehr als 25 Jahren mit Unterstützung der Heinz A. Bockmeyer Stiftung an eine Absolventin oder einen Absolventen der Hochschule für Künste (HfK) Bremen. Durch den Preis sollen besonders talentierte Künstlerinnenund Künstler gefördert und ihre Werke einer größeren Öffentlichkeit vorgestellt werden. Der Preis ist mit 4.000 Euro dotiert.

Anders als in den vergangenen Jahren wird die Veranstaltung dieses Jahr als moderierte Podiumsdiskussion stattfinden. Neben der Künstlerin und Vertreter:innen der Loge sowie der HfK Bremen ist Nicole Nowak dabei, Referentin für Kunst im öffentlichen Raum beim Senator für Kultur.

Die Verleihung wird musikalisch begleitet durch die HfK-Studierenden Ella Marshall Smith (Sopran), Alma-Elisabeth Stoye (Viola da Gamba) und Samyar Fazelzadeh (Laute und Theorbe). Sie spielen Werke von Robert Johnson, Henry Purcell, Giovanni Girolamo Kapsberger und Marc-Antoine Charpentier. 

Verleihung des 32. Kunstförderpreises
der Stiftung „Silberner Schlüssel“
und Künstlergespräch mit der Preisträgerin
20. November 2022, 11 Uhr,
Bremer Logenhaus, Kurfürstenallee 15

Yeosulme Kang, Jahrgang 1995, stammt aus Südkorea, hat von 2016 bis 2022 Freie Kunst an der HfK Bremen studiert und ihren Abschluss in der Klasse von Heike Kati Barath abgelegt.

Die HfK-Professorin für Figurative Malerei schreibt über ihre Studentin: „Seit ihrer Kindheit in Korea ist das Malen und Zeichnen für Yeosulme Kang die Möglichkeit, die Welt und sich darin besser zu verstehen. Immer hat sie malerisch notiert, was sie denkt, fühlt und sieht. Diese Praxis hat sie beibehalten. Neben der Malerei auf Leinwand gibt es eine Fülle von Arbeiten auf Papier.
Steht man ihren Bildern gegenüber, blicken uns Menschen an, die sich keinem Geschlecht zuordnen lassen. Diese Freiheit, keine Geschlechterrolle einnehmen zu müssen oder zu repräsentieren, gibt allen, die sie anschauen, die Möglichkeit, sich mit ihnen zu identifizieren.
Feinste Abstufungen in Rosa und Pink lassen, in vielen Farbschichtungen, die intensiven Figuren entstehen. Die zarten Farbtöne suggerieren auf den ersten Blick eine Idylle, die bei genauem Betrachten in dystopische Situationen umschlagen kann. Als Bildentwürfe einer Welt in der nahen Zukunft, ähnlich denen in den Romanen von Margaret Atwood.
Yeosulme Kang zeigt malerisch ihr waches Gespür für gesellschaftliche Phänomene und deren Entwicklungen und Strömungen. Sie versteht es, diese auf eindringliche Weise zu visualisieren. Die Betrachter:innen sind eingeladen oder sogar aufgefordert, die eigenen Gefühle und Wahrnehmungen wahrzunehmen und bekommen die Möglichkeit sich selbst besser kennenzulernen.“

Die Preisverleihung ist öffentlich, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Ein Besuch der Ausstellung ist in den Tagen nach der Verleihung bis zum 27. November nach telefonischer Anmeldung unter 0421 345535 möglich.

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Alle Abbildungen: © Yeosulme Kang