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Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes 2020

HfK-Studierende Carla Anacker, Nathalie Gebert
und Lina von Jaruntowski erhalten Stipendium
der Studienstiftung des deutschen Volkes

In diesem Jahr wurden gleich drei HfK-Studierende in das Förderprogramm der Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen: Carla Anacker, Bachelorstudentin aus dem Integrierten Design, Nathalie Gebert, Masterstudentin aus den Digitalen Medien und Lina von Jaruntowksi, Masterstudentin aus dem Masterstudio Kultur und Identität des Integrierten Design.

Die Auszeichnungen der drei HfK-Studierenden ehren auch die Hochschule für Künste Bremen. Wir gratulieren recht herzlich! 

Die insgesamt drei Auswahlseminare fanden dieses Jahr aufgrund der COVID-19 Entwicklungen alle online statt. Von insgesamt 182 teilnehmenden Bewerber*innen konnten 68 neue Stipendiat*innen in die Grundförderung der Studienstiftung aufgenommen werden.

Das Förderprogramm der Studienstiftung des deutschen Volkes fördert Studierende, deren Begabung und Persönlichkeit besondere Leistungen im Dienst der Allgemeinheit erwarten lassen und zählt zu den renommiertesten Stipendien, die Deutschland zu vergeben hat. Die Stipendiat*innen prägen und gestalten die Gesellschaft dabei auf vielfältige Weise mit. Neben der finanziellen Förderung stehen den Stipendiat*innen die Angebote des ideellen Programms von speziellen Veranstaltungen der Künstlerförderung bis hin zu Sprachkursen, Auslandsstipendien und Sommerakademien offen.

Carla Anacker

Carla Anacker, Bachelorstudentin aus dem Integrierten Design, zählt zu den diesjährigen Stipendiat*innen der Studienstiftung. Sie studiert derzeit überwiegend interdisziplinär in den Klassen von Prof. Raphael Sbrzesny und Prof. Asli Serbest, vorgeschlagen wurde die Studierende von Prof. Dorothea Mink. Beim Auswahlverfahren der Studienstiftung stellte sie ein Projekt mit Schwerpunkt Kostüm- und Bühnenbild und ein Projekt aus der Fotografie vor.

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„Der Apfel ist kein Apfel. Der Apfel ist etwas ganz anderes."
(Kostüm- und Bühnenbild) Foto © Laura Baumann

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„Der Apfel ist kein Apfel. Der Apfel ist etwas ganz anderes."
(Publikation) Foto © Carla Anacker

Der Apfel ist kein Apfel. Der Apfel ist etwas ganz anderes ist ein kooperatives Theaterprojekt von der Temporary Space Klasse
(Asli Serbest) und dem Theater. Präkariat Stuttgart. Das Bühnen- und Kostümbild war ein Gruppenprojekt von Guida Ribeiro,
Victor Artiga Rodriguez und Rahel Jüngling und mir. Die Premiere war im Oktober 2019

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"1ZKB | Privatvermietung" (zu sehen ist ein Foto aus einer Serie von 12 Fotos) entstanden bei einer Fotoexkursion auf Norderney bei Peter Bialobrzeski und Annette Geiger im November 2019
Foto © Carla Anacker

Nathalie Gebert

Nathalie Gebert, Masterstudentin aus den Digitalen Medien, wurde ebenfalls von der Studienstiftung des deutschen Volkes mit einem Stipendium ausgezeichnet. Vorgeschlagen wurde die Studierende von Prof. Dr. Andrea Sick und Prof. Ralf Baecker. Beim Auswahlverfahren der Studienstiftung stelle sie ihre Installation On Framing Textile Ambiguities und die Publikationsreihe href zine vor, die sie gemeinsam mit Lotta Stöver herausgibt. Weitere Informationen zu Nathalie Gebert und ihren bisherigen Arbeiten auf ihrer Webseite.

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On Framing Textile Ambiguities Foto © Nathalie Gebert

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href zine (als Publikationsreihe - also mit Bezug auf erste Ausgabe (xyber*feminism Issue) und bald erscheinende zweite Ausgabe (Technoid Natures Issue) Foto © Nathalie Gebert

Lina von Jaruntowsk

HfK-Studentin Lina von Jaruntowski, aus dem Masterstudio Kultur und Identität des Studiengangs Integriertes Design, wurde jüngst in das Förderprogramm der Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen. Die Studentin wurde Ende 2019 von Professor*innen aus dem Integrierten Design, Prof. Andrea Rauschenbusch und Prof. Dr. Anette Geiger, empfohlen und erhielt vor Kurzem die freudige Nachricht.

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»Geschwindigkeit verwandelt den Punkt in eine Linie! Gilles Deleuze und Félix Guattari
In meiner Bachelor Arbeit Need for Speed, setzte ich mich mit den Beschleunigungsphänomenen der Gegenwartsgesellschaft auseinander. An Hand (techno)feministischer und gestalterischer Perspektiven bewerte und verorte ich diese Phänomene neu. Foto © Lina von Jaruntowski

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Publikation NEED FOR SPEED 
180 × 250 mm, Auflage: 5 Stk., Digitaldruck, Papier:  MultiDesign original white 150 g/m 2, Cover: Siebdruck auf Hologramm Karton, Schriften: Kritik – Daniel Stuhlpfarrer (@dnl_Stuhlpfarrer) und David Heuer (@davidleonheuer), Lausanne –Nizar Kazan (@nizarkazan), Serifbabe – Charlotte Rohde (@charlotte__rohde) Foto © Lina von Jaruntowski

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Das Manifest ist ein Ausruf theoretischer Fragestelllungen, eine Gedankenarchivierung, ein Tagebucheintrag basierend auf den Erfahrungen während meiner Bachelorarbeit, dem die Frage nach einer akzelero-feministischen Designpraxis voraus geht. Es hat keine universelle Gültigkeit, sondern ist vielmehr ein kreisender Gedanke, den es zu diskutieren gilt und fordert nach ständiger Erweiterung. Durch Coding generierte Einleger 180 × 250 mm Foto © Lina von Jaruntowski

Die Studienstiftung des deutschen Volkes ist das älteste und größte Begabtenförderungswerk in der Bundesrepublik Deutschland. Gemäß ihrer Satzung fördert sie „die Hochschulbildung junger Menschen, deren hohe wissenschaftliche oder künstlerische Begabung und deren Persönlichkeit besondere Leistungen im Dienste der Allgemeinheit erwarten lassen.“ Die Auswahl und Förderung der Stipendiat*innen erfolgen unabhängig von politischen, weltanschaulichen und religiösen Vorgaben.
Weitere Informationen hier.