Masterinszenierung XENIOS

Xenios - Gleichzeitigkeit von Nähe und Ferne

Sonntag, 3.11.2019 -- 18 Uhr -- Galerie der HfK Bremen

Master-Inszenierung der Elementaren Musikpädagogik von Alexandra Schlappa
Studentin der Klasse Prof. Dr. Barbara Stiller, Prof. Catrin Smorra

DSCF4284.jpg

Zeus Xenios gilt in der griechischen Mythologie als Beschützer des fremden Gastes und als Gott der Gastfreundschaft. Wie steht es heutzutage in unserer Gesellschaft um die Gastfreundschaft? Um die Offenheit gegenüber etwas Fremdem? Xenophobie und Xenophilie bezeichnen zwei extreme Gegensätze, die sich beide in unserer Gesellschaft finden lassen. Sie treten jedoch nicht nur in ihrer radikalen Form auf, sondern auch in feinen Nuancen, als Grautöne zwischen dem Schwarzweißen.

Der Soziologe Georg Simmel (1858–1918) definierte das Fremde mit der Gleichzeitigkeit von Nähe und Ferne. Etwas oder jemand kommt mir nahe, greift in meine gewohnte Lebenswelt ein und ist mir gleichzeitig fern… Reicht räumliche Nähe, um emotionale Ferne zu überwinden? Ist räumliche Ferne nötig, um emotionale Nähe zuzulassen? Kann die Gleichzeitigkeit von Nähe und Ferne aufgelöst werden?

Die Inszenierung befasst sich mit Nähe und Distanz zu etwas Fremdem und mit der vielfältigen emotionalen Färbung, die der Zwischenraum bekommen kann.

Der Eintritt ist frei.

Termine
Masterinszenierung XENIOS

Galerie der HfK Bremen, Dechanatstr. 13-15

03. November 2019, 18:00