Celloabend mit Diego Schuck-Biasibetti und Alexander Baillie

Celloabend mit Diego Schuck-Biasibetti und Alexander Baillie

Dienstag, 17.12.2019 -- 20 h -- Konzertsaal der HfK Bremen

Konzert mit Alexander Baillie (Prof., HfK Bremen) und Diego Schuck-Biasibetti (HfK-Alumni) im Konzertsaal der Hochschule für Künste Bremen.

Programm

  • Julius Klengel - Suite für zwei Violoncelli in d-Moll op.22
  • Johann Sebastian Bach - Suite in C Dur für solo cello BWV 1009
  • Ernest Bloch - Suite Nr.1 für solo cello
  • Jean Baptiste Barriere - Duo in G Dur

Diego Schuck-Biasibetti, ausgebildet an der HfK-Bremen in Barockcello mit Viola de Hoog und Viola da Gamba mit Prof. Hille Perl, und Chorleitung in der Bundesuniversität von Rio Grande do Sul (UFRGS – Porto Alegre – Brasilien), Diego Schuck Biasibetti ist seit 2017 Solocellist im Porto Alegre Sinfonieorchester (OSPA) sowie im UCS-Sinfonieorchester (OSUCS – Caxias do Sul – Brasilien). Als Dirigent wirkte er seit 2010 im UCS-Sinfonieorchester und seit 2016 ist der Leiter des Porto Alegre Chors / Porto Alegre Consort. Von 2010 bis 2019 wirkte er als Solocellist im Unisinos-Orchester (São Leopoldo – Brasilien). Seit 2012 wirkte er als Dirigent in das Projeto Ópera na UFRGS (UFRGS – Opernprojekt) und dirigierte Dido und Aeneas von Henry Purcell, L’Orfeo von Claudio Monteverdi, Die Schöne und Getreue Ariadne von Johann Gottfried Conradi und die Waisenhausmesse von Wolfgang Amadeus Mozart.

Diego Schuck Biasibetti - Violoncelo II - cred. Claudio Elias.jpg

Foto-Credit: Claudio Elias

In der Besprechung seines letzten Konzertauftritts bezeichnete die Londoner Presse den Cellisten Alexander Baillie unlängst als "Britains best kept secret". Freilich kennt man ihn in der internationalen Fachwelt sehr wohl als einen der interessantesten und vielseitigsten Cellisten seiner Generation. Im Jahre 1956 geboren, begann er im Alter von zwölf Jahren mit dem Cellospielen, wobei er sich stark von der legendären Jacqueline du Pré inspirieren ließ. Mit 16 Jahren begann er das Studium, zunächst in London am Royal College of Music, später mit einem Auslandsstipendium bei André Navarra in Wien. Alexander Baillie ist regelmäßig zu Gast bei renommierten Orchestern weltweit. Er hat u.a. mit Sir Simon Rattle und Sir John Elliot Gardiner gearbeitet und tritt regelmäßig als Solocellist in Konzerten, Recitals und internationlen Festivals auf.
Kürzlich führte er das Elgar-Cellokonzert mit dem Philharmonia Orchestra im Londoner Barbican Center auf. Seine Zusammenarbeit mit dem Boston Philharmonic Orchestra unter Benjamin Zander erzielte mit Elgars Cellokonzert in vier amerikanischen Städten ausverkaufte Auftritte. Seine Interpretation der Britten Cello Suiten honorierte die New Yorker Presse mit höchster Anerkennung. Alexander Baillie verfügt über ein phänomenal weitreichendes Repertoire. Zu seinen diversen Uraufführungen gehören u.a. Werke wie Hans Werner Henzes "Sieben Liebeslieder" und die kanadische Premiere von Pendereckis zweitem Cellokonzert Außerdem gibt es vielzählige CD-Einspielungen des Künstlers. Als Mitglied verschiedener Ensembles widmet er sich der Kammermusik.Nach langjähriger Unterrichtstätigkeit am Royal College of Music und der Royal Academy in London ist er seit 1994 Professor für Violoncello an der Hochschule für Künste Bremen. Er ist Honorary Doctor of Hertfordshire University und gründete "Gathering of the Clans" Summer Cello School.

Termine
Celloabend mit Diego Schuck-Biasibetti und Alexander Baillie

Konzertsaal der HfK Bremen, Dechanatstr. 13-15

17. Dezember 2019, 20:00