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Ausstellungen: Kate Andrews, Esther Adam und die HFK-Bremen-Klasse von Natascha Sadr Haghighian

Out now - in Saarbrücken, Düsseldorf, Dortmund und Münster

Eben noch Meisterschülerinnen – und schon auf dem Weg in die große weite Möglichkeitenwelt, die eigene Kunst zu vermarkten.

Die Kanadierin Kate Andrews machte ihr Diplom im Fachbereich Freie Kunst, absolvierte das Meisterschülerinjahr bei Stephan Baumkötter und wurde mit dem Karin- Hollweg-Preis 2020 ausgezeichnet. Jetzt stellt sie in der Düsseldorfer Galerie Setareh X (zusammen mit Daniel Schubert) einige ihrer Werke zum Verkauf aus. „nuances“ (bis 20. März) ist die Schau betitelt. „Kate Andrews setzt der Informationsflut ein Wechselspiel zwischen scharfen Linien und vibrierenden Farbflächen entgegen“, freute sich die Rheinische Post in ihrer Ausstellungsbesprechung. Gleichzeitig ist Andrews zu Gast in der Projektreihe „Radar“ des Westfälischen Kunstvereins (bis 5. April 2021). Sie installiert dort Zeichnungen sowie ein Netz aus Seilen. Ihr Ausstellungstitel „Unfeigned Hoax, Veritable Nonsense“ beschreibt einen zweischneidigen Zustand – ungetäuschter Schwindel, wahrhaftiger Unsinn – als bildnerische Auseinandersetzung über die Informationsmengen, die tagtäglich auf uns einströmen.
Weiteres zu den Ausstellungen unter www.setareh-x.com und www.westfaelischer-kunstverein.de/radar/aktuell/kate-andrews

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Werke von Kate Andrews in der Galerie Setareh X. Foto © Lukas Vogt, Courtesy: Setareh

Kate Andrews hat einen begehbaren Schaufensterraum des Westfälischen Kunstvereins gestaltet. Fotos © LWL/Hanna Neander

Esther Adam, Meisterschülerin von Natascha Sadr Haghighian, ist gleichzeitig auch in Dortmund für „Taking my Thoughts for a Walk“ (bis 29. März 2021) aktiv. Entlang der zentralen Einkaufsmeile Kampstraße ist diese Ausstellung in Zusammenarbeit des Dortmunder Kunstvereins und der Urbane Künste Ruhr entstanden. 14 künstlerische Arbeiten laden auf einem 1,2 Kilometer langen Stadtspaziergang zum flanierenden Denken ein. Die Werke sind an Laternenpfählen, in Schaufenstern, an U-Bahnstationen und auf Parkplätzen zu sehen. An Glasflächen platziert Esther Adam ihre Zeichnungen und kurzen Texte als poetische Wegbegleiter eines kunstreichen City-Bummels.

Esther Adam verfasst Zeichnungen und kurze Texte, die sie mit transparentem Gel auf Dortmunder Fensterflächen anbringt. Fotos © Fabio Gorchs und Esther Adam

Die Galerie der HBKsaar begrüßt in Kooperation mit der Stadtgalerie Saarbrücken Studierende der HFK-Bremen-Klasse von Natascha Sadr Haghighian. „Out/Sync“ (bis 29. März 2021) ist ihre kollektive Videoarbeit an der Medienfassade der Hochschul-Galerie betitelt, umsonst und draußen zu erleben, der asynchrone Sound dazu kann über einen QR-Code gehört werden. Die Medienfassade bildet eine Schnittstelle zu einem der zentralen Plätze Saarbrückens, dem barocken Ludwigsplatz. Dort würden nun, so die Projektbeschreibung „alle Videos und Sounds entweder in einem Fluss der Unbestimmtheit erfasst und aufgenommen oder sie verbinden sich mit den Splittern, auf die wir zugegriffen und die wir miteinander verbunden haben. In kurzen Blicken oder Echos nähern wir uns Genauigkeiten, nur um sie wieder zu mischen.“ Esther Adam zeigt dabei „Plants and Others“.

Mehr zu dem Projekt unter galerie.hbksaar.de/veranstaltung/out-sync-log-off