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Die HfK Bremen auf dem EMAF

Die HfK Bremen ist gleich mehrfach auf dem European Media Art Festival (24.04.-28.04.2019) vertreten. Mitschnitte von Vorträgen, Gesprächen und aus der Ausstellung gibt es am Samstag 27.04. ab 17 Uhr beiRadio Angrezizu hören.

Die Klasse für "Erweiterte Ideen von filmischen Räumen und Konzeptuelle Fotografie" von Prof. Rosa Barba stellt audiovisuelle Arbeiten unter dem Titel "Die Unterhaltung" vor.

Meisterschüler Thomas Keiser ist neben seiner Arbeit im Rahmen von "Die Unterhaltung" auch als Einzelkünstler mit "Zunkstujects-Tterings ≈ The Materialist Cult" vertreten, diese Arbeit läuft im Rahmen des Eröffnungsprogrammes als Performance, aber auch als Installation während der Ausstellung.

Aus den Digitale Medien stellen drei Studierende ihre Arbeiten aus: Lukas Stöver "1000 Behaviours", Jonghong Park "Do humans dream of machines?" Noriyuki Suzuki "tele-".

Mehr Informationen zu den verschiedenen Projekten und Arbeiten:

Die Unterhaltung

Die Klasse für "Erweiterte Ideen von filmischen Räumen und konzeptuelle Fotografie" von Prof. Rosa Barba stellt audiovisuelle Arbeiten auf dem European Media Art Festival aus.

"Die Unterhaltung" heißt der Dialog der audiovisuellen Arbeiten von elf Studierenden auf gegenüberliegenden Wänden, der auf dem diesjährigen EMAF in Osnabrück vom 24. April bis zum 26. Mai 2019 zu sehen sein wird.

Bilder: 3D Zeichnung "Die Unterhaltung", Klasse Rosa Barba

Besucher*innen werden in diese Dichotomie von Bildern und Sounds als Bindeglied und Untersuchende eingeladen. Eine Sequenz von synchronisiertem audio-visuellem Material, das die individuellen Gedanken im Kontrast zueinander reflektiert, sich gegenseitig herausfordernd, um die Arbeiten als das zu zeigen, was sie sind: Skizzen in einem Netz von Skizzen.

Weitere Informationen zu der Ausstellung finden sie hier

Ausgestellte Arbeiten:

»in search of the castaways«, 2019 – Tobias Becker (*1991, Saarbrücken, Deutschland)

»What are you looking at«, 2018 – Levi Glass (*1993, Kamloops, Canada)

»Grid«, 2019 – Lucas Kalmus (*1993, Mannheim, Deutschland)

»The ALDI At The End OF The Universe II«, 2019 – Thomas Keiser (*1983, Achim, Deutschland)

»About the Mirror and its Pieces«, 2019 – Suin Kwon (*1989, Suncheon, Südkorea)

»Still walking«, 2019 – JuHyeong Lee (*1988, Masan, Südkorea)

»Charles Darwin told me«, 2018 – Rang Lee (*1991, Seoul, Südkorea)

»Die Umkleide«, 2018 – Sebastian Moske (*1984, Stade, Deutschland)

»(00000-99999)«, 2019 – Jiwoo Park (*1992, Seoul, Südkorea)

»Uncertainty principle«, 2019 – Behshad Tajammol (*1992, Arak, Iran)

»0.01«, 2018 – Yuliya Tsviatkova (*1993, Mogilev, Weißrussland)

»Hair Machine #1«, 2018 – Alex Beriault (*1990, Toronto, Canada)

Bilder:

Behshad Tajammol
Still from “Uncertainty principle”, 2019

Jiwoo Park
A page from “(00001-99999)”, 2019

JuHyeong Lee
Still from “Still walking”, 2019

Levi Glass_What Are You Looking At_Installation View
2-channel installation “What Are You Looking At”. 2017

Rang Lee
Still from “Charles Darwin told me”, 2018

Sebastian Moske
Still from “Die Umkleide” (the locker-room), 2018

Suin Kwon
Still from “About the Mirror and Its Pieces”, 2019

Thomas Keiser
Sketch for »The ALDI At The End Of The Universe II«, 2019

Tobias Becker
Sketch for „in search of the castaways“, 2019

Yuliya Tsviatkova
Still from “0.01”, 2018

Lucas Kalmus Kosugi Issho Coordinates
Still from “Grid”, 2019

Still from “Hair Machine #1”, 2018

Zunkstujects-Tterings ≈ The Materialist Cult

Die Arbeit "Zunkstujects-Tterings ≈ The Materialist Cult" von Thomas Keiser wird  im Rahmen des Eröffnungsprogrammes als Performance stattfinden, und darüber hinaus als Installation über den Ausstellungszeitraum bis zum 26.5. zu sehen sein.

"Zunkstujects-Tterings ≈ The Materialist Cult" ist Thomas Keisers Abschlussarbeit aus dem Studiengang Integriertes Design, betreut von Prof. Samuel Nyholm und Petra Klusmeyer (2017). Bei der Jahresausstellung 2018 wurde sie mit dem Frese Design Preis (2. Platz) ausgezeichnet. Seit 2017 ist Keiser Meisterschüler der HfK in der Klasse von Prof. Rosa Barba. Beim EMAF ist er entsprechend auch in der Gruppenausstellung "Die Unterhaltung" mit der Arbeit "The ALDI At The End OF The Universe II" vertreten. 

Aus dem EMAF Programm:

Zunkstujects-Tterings ≈ The Materialist Cult ist die Vision eines Kults in einer bevorstehenden Zukunft. In einer performativen rituellen Zeremonie wird die Kraft der Dinge beschworen, um in eine geistige Verbindung mit der Welt der Dinge zu treten. Der Fokus liegt auf gefundenen Objekten, Geräuschen, die mit Hilfe von Mensch und Maschine durch diese Objekte erzeugt werden und der TV-Serie Gossip Girl (2007–2012), die uns als Katalysator in dieser neuen Verbindung dient. In der Installation ist eine Videodokumentation der Performance zu sehen.

Zunkstujects-Tterings ≈ The Materialist Cult, DE, 2017

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1000 Behaviours

"1000 Behaviors" von Lukas Stöver ist ein experimentelles Framework zur Beobachtung und Entwicklung der Bewegungsverhalten eines Roboters. Der Roboter, dessen Bewegungsverhalten entwickelt werden, besteht aus neun in Reihe befestigten Servomotoren, die zusammenarbeiten, um die jeweiligen Bewegungen nacheinander vorzuführen. So arbeitet sich der Roboter mithilfe von Beobachtern im Framework langsam vor, um seine Bewegungen stetig zu optimieren.

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Mehr zu 1000 Behaviours.

Do humans dream of machines?

Die Beziehung zwischen Mensch und Maschine kann als eine negative
Rückkopplungsschleife beschrieben werden, die innerhalb eines Systems
wirkt und reagiert. Der vom Kühler erzeugte Klang ist eine Art
Nachricht, die die Maschine an den Menschen sendet. Durch die Botschaft
stellt die Maschine zwei Anforderungen an den Menschen. Schalten Sie es
ein oder aus. Der Vorgang des Ein- und Ausschaltens der Maschine ist
selbst eine Reaktion auf die Anforderungen der Maschine. Eine Arbeit von Jonhong Park.

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tele-

"tele-" von Noriyuki Suzuki ist eine Installation, die durch den Anschluss von zwei Telefonhörern Rückkopplungsgeräusche erzeugt. Von einem Empfänger erklingt "Hello?" und wird vom anderen Empfänger direkt digital aufgenommen und abgespielt. Dieser Prozess wird stetig wiederholt. Die Frage "Hallo?" beim Telefonieren ist das Wort, das die Existenz der Person auf der anderen Seite bestätigt. In dieser Installation bestätigt die Stimme, die physisch nicht existiert, die Existenz, die nicht existiert.

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Zum Program des EMAF.