Top of page

HfK-Professor Manfred Cordes und das Europäische Hanse Ensemble

Der Klang der Hanse-Zeit

Am Samstag, 2. Oktober, 20 Uhr, gibt das Europäische Hanse Ensemble unter der Leitung des ehemaligen HfK-Rektors Manfred Cordes ein Konzert im Dom St. Petri.

Damit soll ein Eindruck vermittelt werden, wie die Zeit der Hanse um 1600 musikalisch geklungen hat. Junge Musiker interpretieren alte Musik auf historischen Instrumenten.

Das Ensemble formiert sich jedes Jahr neu aus Gesangssolist:innen und Instrumentalist:innen, die in den Meisterkursen des Vorjahres auserwählt wurden. Darunter sind viele Studierende der HfK, auch mehrere Dozenten bei den diesjährigen Meisterkursen beteiligt. In diesem Jahr umfasst das Ensemble 22 Musiker:innen aus 12 verschiedenen Ländern.

Das Hanse-Ensemble 2020.jpg

Der erste Teil des Programms widmet sich Partituren, die zu hohen christlichen Feiertagen wie Ostern, Pfingsten und Trinitatis sowie auf Hochzeiten gespielt wurden. Etwa Werke von Meistern wie Hieronymus und Jacob Praetorius (Hamburg), Crato Bütner (Danzig) und Philipp Dulichius (Stettin), die heute zwar weitgehend unbekannt sind, jedoch qualitativ hochwertige und klanglich vielfältige Kompositionen schufen, die auf ihr Comeback warten.

Das Konzert schließt unter dem Motto „Laudate Dominum“ mit Thomas Selles Jubelmusik zum Abschluss des Westfälischen Friedens 1648, der nach den grausamen Jahren des Dreißigjährigen Krieges ausgiebig gefeiert wurde.

Mehr Infos unter www.hanse-ensemble.eu
Tickets unter www.nordwest-ticket.de/thema/europaeisches-hanse-ensemble

Foto: O. Malzahn