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Hochschule für Künste erhält computergesteuerte Flachbettstrickmaschine

Deutsche Forschungsgemeinschaft
spricht Empfehlung aus

Hochschule für Künste erhält
computergesteuerte Flachbettstrickmaschine

Die Hochschule für Künste Bremen (HfK) erhält einen positiven Bescheid auf die Antragsstellung einer computergesteuerten Flachbettstrickmaschine der Projektverantwortlichen Prof. Ursula Zillig, Professorin für Mode-Design, Unikate und Programme an der HfK. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) spricht als begutachtende Instanz ihre Empfehlung aus.

„Neben der eigentlichen Anschaffung und deren weitreichenden Wirkung auf die HfK ist allein das erfolgreiche Durchlaufen dieses Prozesses bei der DFG für uns ein nachhaltiger Meilenstein.“, so Dr. Gollwitzer-Oh, Leiterin der Stabstelle Forschungsförderung. Diese zukunftsweisende Investition wird eine wichtige Schlüsseltechnologie an die Hochschule bringen.

Eine digitale Strickmaschine eröffnet nicht nur für die Studienrichtung Modedesign neue Möglichkeiten. Sie sichert Experimentier- und Variationsmöglichkeiten, die in der Kooperation mit externen Dienstleister*innen in Tiefe und Umfang keinesfalls möglich wären. Die Strickmaschine erlaubt die Herstellung von individuellen Textilien in einer Beschaffenheit und Form, die sonst kaum in einer anderen Technik oder Technologie möglich sind. Strick ist geeignet, zukunftsfähig zu gestalterischen Fragestellungen der Langzeittrends "Sustainability", "Convenience", "Crafts", "Customization" und "Sports" zu arbeiten. Diese Vielfalt in der Produktion fügt sich zudem in das interdisziplinäre Curriculum der HfK ein und wird die Projektarbeit aller Studiengänge des Fachbereiches Kunst und Design positiv beeinflussen. Dabei sind digitale Strickmaschinen komplex in Bedienung und Handhabung. Die Arbeit an der digitalen Strickmaschine stellt hohe Anforderungen an die Studierenden, ermöglicht ihnen aber ein Know-how, welches auf dem Arbeitsmarkt immer stärker gefragt ist.

Die DFG arbeitet seit 2007 im Programm „Großgeräte der Länder“ eng mit den Bundesländern zusammen und begutachtet auf deren Bitte Anträge zur landesfinanzierten Geräteausstattung an Hochschulen. Die DFG erbringt in diesem Investitionsprogramm eine wissenschaftliche Qualitätssicherung, die für die Länder als Finanzier die Basis für die Förderung der Beschaffung von Großgeräten darstellt. 

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