Auszeichnung
Dienstag | 8. November 2011

Auszeichnung für Krisztina Laki

HfK-Gesangsprofessorin für ihre kulturellen Verdienste mit höchster Auszeichnung Ungarns geehrt

HfK-Gesangsprofessorin für ihre kulturellen Verdienste mit höchster Auszeichnung ihres Heimatlandes Ungarn geehrt.

Krisztina Laki, Professorin für Gesang an der Hochschule für Künste Bremen, ist von Ungarns Staatspräsidenten Pál Schmitt in Budapest jetzt für ihre kulturellen Verdienste und ihren heraustagenden Beitrag zum Musikleben Ungarns mit der höchsten zivilen Auszeichnung Ungarns, dem Ritterkreuz des ungarischen Verdienstordens ausgezeichnet worden. Für die deutsche Staatsbürgerin, Honorarprofessorin an der HfK und Leiterin zahlreicher internationaler Gesangsmeisterkurse ist diese bedeutende Ehrung durch ihr Heimatland eine große Anerkennung ihrer langjährigen Arbeit auf dem Feld des klassischen Gesanges und der Musikkultur. Durch die höchste zivile Auszeichnung würdigt Ungarn nicht nur die Tätigkeiten Krisztina Lakis im eigenen Land sondern verleiht auch der Wertschätzung für ihre internationale künstlerische und pädagogische Arbeit Ausdruck.

In der Begründung der Auszeichnung für Krisztina Laki heißt es: „Für die Pflege und ihren Beitrag zur Entwicklung der ungarischen Musikkultur, zur Bekräftigung ihrer internationalen Anerkennung und als Wertschätzung ihrer herausragenden, jahrzehntelangen künstlerischen wie pädagogischen Arbeit.“

Krisztina Laki, geb. in Ungarn, erhielt ihre Ausbildung bei József Réti in Budapest. Erste Engagements führten sie nach Bern und an die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf. Es folgten Gastspiele an die Mailänder Scala unter der Regie von Giorgio Strehler als Blondchen. Laki war weltweit gern gesehener Gast und unter der Leitung von Dirigenten wie Wolfgang Sawallisch, Jeffrey Tate, Nikolaus Harnoncourt oder Bernhard Haitink erntete sie große Erfolge. Ihr Repertoire als Sopranistin reichte von Bach über Mozart, Haydn, Mendelssohn und Mahler bis Britten – um nur einige Komponisten zu nennen.