Boreas-Quartett beim Deutschen Musikwettbewerb ausgezeichnet
Bremer HfK-Absolventinnen überzeugen beim wichtigsten deutschen Musik-NachwuchswettbewerbDas Boreas-Quartett Bremen mit den HfK-Absolventinnen Jin-Ju Baek, Elisabeth Champollion, Julia Fritz und Luise Manske ist beim diesjährigen Deutschen Musikwettbewerb des Deutschen Musikrat mit einem Stipendium ausgezeichnet worden. Die vier Bremer Blockflötistinnen überzeugten die 30-köpfige Jury in allen drei Wettbewerbsrunden sowie der Finalrunde mit ihrem Programm aus Alter und Neuer Musik, von Hildegard von Bingen (11. Jahrhundert) bis zum 2006 geschriebenen Stück "Tesir" des Bremer Komponisten Ali Isciler.
Der Deutsche Musikwettbewerb gilt als der wichtigste Wettbewerb für den professionellen musikalischen Nachwuchs in Deutschland. Er wurde in diesem Jahr zum 40. Mal vom 24. März bis 5. April in der Beethovenstadt Bonn mit mehr als 150 Solisten und Kammermusikensembles ausgetragen. Die Preisträger und Stipendiaten kommen in den Genuss langfristiger Förderprogramme des Deutschen Musikrates wie die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler (BAKJK).
Die Bremer Stipendiatinnen lernten sich an der HfK Bremen in der Klasse von Prof. Han Tol kennen. Sie verfügen heute über ein Instrumentarium von über 40 Flöten verschiedener Bauart und Größe, darunter ein zwölfteiliges Renaissance-Consort und die für Neue Musik entwickelten viereckigen Paetzold-Bassblockflöten.
Bereits seit Januar 2014 genießt das Boreas Quartett Bremen auch ein Stipendium der Bremer Stiftung "Laudate, Cantate", das es den jungen Musikerinnen ermöglicht, sich ganz aufs gemeinsame Proben und Konzertieren, auf Programmentwicklung und Wettbewerbsvorbereitungen zu konzentrieren.
Das nächste Bremer Konzert des Quartetts ist am 27. Juni um 20 Uhr in der Simon-Petrus-Kirche in Habenhausen.