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Mittwoch | 4. Februar 2015

"Enttäuschend und nicht sachgerecht"

HfK-Rektor Herbert Grüner kritisiert Verteilung der Bafög-Mittel durch Bremer Senat

„Das ist aus Sicht der Hochschule für Künste ein enttäuschendes und auch nicht sachgerechtes Ergebnis“.

So kommentierte HfK-Rektor Prof. Dr. Herbert Grüner heute (4.2.2015) in einer ersten Stellungnahme die Beschlüsse des Bremer Senats zur Verteilung der Bafög-Mittel an die Schulen und Hochschulen im Lande Bremen. Für die Hochschule für Künste Bremen sehen die Beschluss zur Verteilung der rund 17 Millionen Euro eine Aufstockung der Grundfinanzierung von lediglich 90.000 € vor. Grüner: „Diese Summe ist bei weitem nicht ausreichend, um die strukturelle Unterfinanzierung der HfK deutlich zu lindern und die erfolgreichen Studienangebote der HfK in Umfang und Qualität für die Zukunft abzusichern. Auch an der HfK wird es, wie bei den anderen Hochschulen des Landes, unter diesen Rahmenbedingungen zu schmerzhaften Einschnitten kommen.“

Grüner anerkannte ausdrücklich die Bemühungen der Senatorin für Bildung und Wissenschaft, den Hochschulen längerfristige Planungssicherheit zu geben und frei gewordene Bafögmittel zugunsten der Grundfinanzierung der Hochschulen umzuschichten, betonte aber gleichzeitig: „Unterm Strich reicht es hinten und vorne noch nicht für die HfK, zumal der Verteilungsschlüssel nach Studierendenzahlen die strukturellen Besonderheiten einer künstlerischen Hochschule nicht angemessen widerspiegelt.“

Grüner appellierte vor diesem Hintergrund nachdrücklich an die Bremer Politik, bei der noch ausstehenden Verteilung der Mittel für den geplanten Zukunftsfonds und weitere spezielle Förderungen von fast 4 Millionen Euro die HfK angemessen zu berücksichtigen und als sachgerechten Maßstab die bewilligten Haushalte der Bremischen Hochschulen zu Grunde zu legen.