Karina Burjakov und Karolina Koßmann in der Galerie 149
„In 200 Metern bitte wenden“Karolina Koßmann erzählt mit ihrer Ölmalerei von Fabelwesen, Karina Burjakov gestaltet ihre Kunst mit Glieder- und Kugelketten, Alugewebe und Spiegelfolie. Die Werke stellen die HfK-Studierenden bis 27. August 2023 in der Galerie 149 in Bremerhaven aus. „In 200 Metern bitte wenden“ ist die Schau betitelt. Laut Pressemitteilung behandelt sie „den Weg zu unbekannten Gefilden“, „das Abkommen vom richtigen Weg, das Sich-verfahren-haben, die never-ending-story, der Alptraum, der nie endet.“
Karina Burjakov
Weiter heißt es: „Karina Burjakov (geb. 1997 in Lebedino, Russland) befragt in ihren Arbeiten das Material selbst. Taugt es zur Malerei oder Installation, zu beidem? Muss eine Idee verworfen, verändert oder wieder abgeschafft werden? Was wird zur Graphik ohne Handschrift und welche Malerei hängt nicht vom Pinselstrich ab? Dabei kann es sein, dass sich ein Werk in ständiger Umarbeitung und Neuentstehung befindet.“ Sie behandele ihre Materialien als „abstrakte Formen, die neue Beziehungen eingehen“, heißt es in einem Bericht der Nordseezeitung.
Karolina Koßmann
Über Karolina Koßmann (geb. 1998 in Berlin) teilt die Galerie 149 mit, sie „verhandelt den Inhalt der Bilder über ihre Motivik, ihre Symbole. Sie lehnen an Fabeln oder Märchen an, nehmen in ihren Titeln Bezug auf alte DEFA-Filme oder Nachkriegs-Literatur. Sie sind mehrdeutig verschachtelte und unschlüssige Wesen, die sich einer konkreten Deutung entziehen und damit rätselhaft bleiben.“ Als hätten „die Surrealisten bei ihrer Erfindung Pate gestanden“, wie in der Nordseezeitung zu lesen war.
Die Galerie 149 hat ihren Standort in der Bürgermeister-Smidt-Straße 149 in Bremerhaven. Geöffnet ist sie von Mittwoch bis Freitag, jeweils von 15 bis 18 Uhr.