Das unbekannte Wir.
Zur Philosophie und Ästhetik der Kohabitation
Jede Gestaltungsentscheidung trifft eine Annahme darüber, wer oder was zur Welt gehört. Ästhetiken sind damit immer auch Ordnungen der Zugehörigkeit: Sie formen mit, was als lebbar, bewohnbar, sichtbar gilt.
Der Vortrag nimmt in diesem Sinn ein „Wir“ in den Blick, das nicht vorausgesetzt werden kann, sondern in Begegnungen zwischen Menschen, Tieren, Pflanzen, Dingen und Umwelten entsteht. Wie lassen sich Wahrnehmungsregime erweitern und andere Seinsweisen einbeziehen? Welche Folgen hat das für die Frage der Kohabitation: Wie zusammen leben?

