…pour la flûte, per il flauto, für Flöte…
…aber für welche Flöte?
Diese Frage stellt sich immer bei der Beschäftigung mit Alter Musik, wenn Komponisten nur flauto notierten, ohne genauer zu sagen, welches Instrument gemeint ist. Die Traversflöte ist dunkel, sonor und weich und entfaltet ihre Stärken besonders in Kreuztonarten; die Blockflöte dagegen ist hell, klar, artikuliert und fühlt sich vor allem in B-Tonarten zu Hause. Sie sind wie Yin und Yang: zwei parallele Welten, die sich nur selten in einer Komposition begegnen. Aber was passiert, wenn sie es doch tun? Kann Unterschied zu Harmonie werden?
In diesem Konzert erzählen wir die Geschichte der Flöten – von Kontrast und Dialog, von Klangfarben und Charakteren – und bringen zwei scheinbar gegensätzliche Instrumente zusammen, die im gemeinsamen musikalischen Raum eine überraschende Einheit bilden.
- Georg Philipp Telemann: Concerto à Flauto Dolce et Flauto Traverso
- Jacques Martin Hotteterre: Première Suite en si mineur
aus Première suite de pièces à deux dessus, sans basse continue, Op.4 - Johann Sebastian Bach: Aria: Ich habe genug
aus der Kantate: Ich habe genug, BWV82a - Antonio Vivaldi: Concerto in do minore per flauto, RV441
Nae Kohatsu Matakas (Sopran)
Ngating Wong (Traversflöte)
Fangchi Hsu (Blockflöte)
Aleksandra Maglevanaia (Pardessus de Viole)
Daria Doliuk, Johanna Dall’Asta (Barockvioline)
Tim-Wai Lam (Barockviola)
Raphael de Noronha Lima (Barockcello)
Águeda Macias de Oliveira (Violone)
Ekaterina Khokhlova (Cembalo
Wichtige Informationen
Der Eintritt ist frei.

