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Die Hochschule für Künste Bremen öffnet ab dem 1. Februar das Bewerbungsportal für das Wintersemester 2026/27.

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Montag | 2. Februar 2026

Hochschultage 2026

HfK Bremen ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen

Eine Pressemitteilung von Gesa Jürß

Einblick in die Hochschultage 2025
Einblick in die Hochschultage 2025 © HfK Bremen/Anja Segermann

Offene Ateliers, Konzerte, Performances: Die Hochschule für Künste (HfK) Bremen öffnet am 14. und 15. Februar 2026 ihre Türen und lädt zum jährlichen Rundgang in den Speicher XI und Speicher XI A der Überseestadt ein. Besucher:innen und Studieninteressierte erhalten Einblicke hinter die Kulissen der Hochschule und können offene Ateliers, Werkstätten, Studios und Hallen besichtigen. Geboten wird ein abwechslungsreiches Wochenende mit Kunst, Design, Digitalen Medien und Musik. Der Eintritt ist wie immer kostenfrei.

Künstlerische Prozesse und interdisziplinäre Perspektiven
Einmal im Jahr bietet die HfK Bremen zum Ende des Wintersemesters einem großen Publikum die besondere Möglichkeit, hinter die Kulissen der Hochschule zu blicken. Dabei werden viele Facetten eines künstlerischen Studiums erlebbar. Mit rund 100 Projekten und 14 Konzerten zählen die Hochschultage 2026 zu den größten öffentlichen Präsentationen zeitgenössischer Kunst in Bremen. Studierende aller Fachbereiche zeigen ihre Werke und geben Einblicke in ihre Arbeitsprozesse. Beim Rundgang durch die offenen Ateliers, Werkstätten, Studios und Ausstellungsräume sind die jährlich rund 5.000 Besucher:innen dazu eingeladen, künstlerische Prozesse kennenzulernen, zu partizipieren und ins Gespräch zu kommen.

Das vielseitige Programm aus Ausstellungen, Performances, Konzerten, Installationen, Filmen, Vorträgen und künstlerischen Interventionen vermittelt ein lebendiges Bild aktueller Entwicklungen in Kunst, Design, Digitalen Medien und Musik an der HfK Bremen. An den diesjährigen Hochschultagen am 14. und 15. Februar 2026 wird einmal mehr das interdisziplinäre Profil der Hochschule deutlich – gemeinsame Projekte und experimentelle Formate im Zusammenspiel der Fachbereiche machen die breite künstlerische Vielfalt der Hochschule spürbar.

Zum Programm
Musikalisch bietet die HfK Bremen einen Konzertmix aus Klassik, Jazz und elektronischer Musik. Der Fachbereich Kunst und Design zeigt eine große Bandbreite an Medien – unter anderem Malerei, Druckgrafik, Fotografie, Zeichnung, Animation, Comic, Film, Audio, Typografie, Mode, 3D-Design und auch Produktdesign. Thematisch deckt das diesjährige Programm ein großes Interessenspektrum ab: vom Zweirad über die künstlerische Auseinandersetzung mit Elementen, Bewegung oder Gefühlen bis hin  experimentellen Klangwelten. Das Projekt „Schwarzer Markt für rote Bücher“ beschäftigt sich mit alternativen Formen der Literatur- und Buchproduktion und ist dem Phänomen des Raubdrucks an der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen auf der Spur. 

Im interdisziplinären Bereich geht es unter anderem um „Poop Art“ – ein Projekt, das sich mit der Frage der Autorenschaft im Zusammenhang von Mäuseexkrementen befasst. An anderer Stelle wird in einer Performance die 193-seitige grafische Partitur von Cornelius Cardew aus den 1970er Jahren musikalisch erforscht. Wie eine erfolgreiche interdisziplinäre Kooperation der Fachbereiche Design und Musik gelingen kann, wird zudem am Samstag im Rahmen eines Vortrags am Beispiel des preisgekrönten Hohner XS – einem speziellen Kinderakkordeon – vorgeführt. 

Ob im Rahmen einer Sondertour zu den Hochbunkern in Walle oder einer somatischen Reise mit Steinen – das Publikum bekommt an verschiedenen Stellen die Gelegenheit, aktiv teilzunehmen und neue Erfahrungen zu sammeln. Darüber hinaus können an dem Wochenende auch Kunstobjekte, Drucke, Keramiken, T-Shirts, Bücher und Co. erworben werden. Diverse Stände laden zum Entdecken, Stöbern und Shoppen ein. 

Hochschulpreise und Abschlussarbeiten setzen wegweisende Impulse 
Ein besonderer Blick fällt während der Hochschultage auf die Werke der Träger:innen der Hochschulpreise. Ihre Arbeiten werden von einer unabhängigen Jury prämiert und stehen für herausragende Qualität und wegweisende künstlerische Impulse. Erstmals werden im Rahmen der Hochschultage auch Abschlussarbeiten aus dem Studiengang Integriertes Design einer großen Ausstellung in Halle 1 des Speichers XI A der Öffentlichkeit präsentiert.

Beratungsangebote für Studieninteressierte 
Für Studieninteressierte gibt es exklusive Programmpunkte sowie ein umfangreiches Informations- und Beratungsangebot. Lehrende, Studierende und Mitarbeitende stehen für Fragen zu den Studienangeboten sowie zum Bewerbungs- und Aufnahmeverfahren zur Verfügung.

Öffnungszeiten
Samstag, 14. Februar 2026: 11 bis 20 Uhr
Sonntag, 15. Februar 2026: 11 bis 18 Uhr

Eröffnung
Samstag, 14. Februar 2026, 12 Uhr, Auditorium, Speicher XI
Begrüßung durch die Rektorin Prof. Dr. Mirjam Boggasch

Ort
Hochschule für Künste Bremen
Speicher XI und Speicher XI A
28217 Bremen

Programm und weitere Informationen
Das vollständige Programm wird kurz vor den Hochschultagen veröffentlicht.
https://www.hfk-bremen.de/hochschultage

Aufenthalt
Das Café Lu und die Mensa13 halten ein gastronomisches Angebot bereit. Bereiche mit Sitzgelegenheiten laden zum Ausruhen und Verweilen ein. 

Anfahrt und Barrierefreiheit
Informationen zur Anfahrt und zur Barrierefreiheit im Speicher XI und Speicher XI A finden Sie unter https://www.hfk-bremen.de/de/service-und-kontakt/kontakt

Der Eintritt ist frei.

Über die Hochschule für Künste Bremen
Rund 1.000 Studierende aus 70 Ländern, 65 Professor:innen, 89 Mitarbeiter:innen der Verwaltung und mehr als 150 Lehrbeauftragte machen die Hochschule für Künste Bremen zu einem lebendigen Ort. 

Die HfK Bremen ist eine Hochschule der scheinbaren Gegensätze. Sie ist regional verankert und gleichzeitig stark international ausgerichtet. Sie erstreckt sich über mehrere Standorte der Stadt, die sehr unterschiedlich sind, von klassizistisch bis schwimmend und zeitgenössisch. Sie ist Kunst- und Musikhochschule zugleich. Dieser Kontext, der die Hochschule ausmacht, ist von besonderer Qualität und bildet einen Rahmen, der es ermöglicht, sowohl die kollektive als auch die individuelle künstlerische Entwicklung zu stärken.

Das Studienangebot umfasst die Freie Kunst, Integriertes Design, Digitale Medien sowie die Künstlerische und Künstlerisch-Pädagogische Ausbildung Musik. Die HfK Bremen bietet darüber hinaus seit 2020 die Möglichkeit, im Rahmen des künstlerisch-wissenschaftlichen PhD-Programms, insbesondere in den Schwerpunktbereichen Integriertes Design und Digitale Medien, zu promovieren. Durch offene Lehrveranstaltungen und gemeinsame Prüfungsbetreuungen sowie durch die Werkstätten, Studios und thematische Projekte werden Dialog und Zusammenarbeit gezielt gefördert. Mit rund 400 Veranstaltungen im Jahr gehört die HfK Bremen zu einer kulturellen und gesellschaftlichen Säule der Stadt Bremen. 

Die Beziehung zwischen den Mitgliedern der Hochschulgemeinschaft, ihre vielfältigen Kooperationen, die engmaschige Betreuung sowie die verschiedenen regionalen und internationalen Kollaborationen tragen dazu bei, dass die Studierenden sich zu starken individuellen Charakteren entwickeln. So entstehen Arbeiten, die hohe gesellschaftliche Relevanz haben.