Wie sieht eine digitale Publikation aus? Welche Formen nehmen wir online an? Kann AI Plakate gestalten? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich Katharina Nejdl in ihrer Praxis und Lehre. Als Grafikdesignerin und Developerin interessiert sie sich dafür, digitale Technologien – wie Web, AR und AI – als grafische Mittel einzusetzen.
Seit 2017 arbeitet Katharina Nejdl als Designerin und Developerin im Kultursektor: Von partizipativen Publikationen, interaktiven Plakaten, generativen CIs bis zu Webseiten und interaktiven Installationen. Sie erforscht u.a. digitale Editorials, KI-unsterstützte Designprozesse und den kritischen Einsatz von Code als kreative Methode [katharinanejdl.com].
2019 hat sie das ­ magazine mitgegründet, ein digitales Literaturmagazin, das sich mit dem Lesen, Schreiben und Publizieren im Web auseinandersetzt. Die sechs Ausgaben verhandeln Themen wie Partizipation, Translation und Touch [andshymagazine.com]. Ihr Forschungsschwerpunkt umfasst zudem Projekte, die analog und digital verbinden, digitale Community untersuchen [together-online.net] und unsere Beziehung zum Bildschirm reflektieren. Für ihr Projekt „Creative Coding as a Tool for Design“ erhielt sie 2023 den Stimulerings Talent Development Grant und entwickelte GridType, ein grid-basiertes parametrisches Type-Tool [grid-type.com]. Sie hat am Sandberg Instituut, der UdK Berlin sowie an der ZHdK Zürich studiert.
Katharina Nejdl gibt Vorträge, Workshops und hat an unterschiedlichen Hochschulen gelehrt, u.a. an der Burg Halle, HFBK Hamburg, KH Kassel und zuletzt als Verwalterin der digitalen Grundlagen an der HBK Braunschweig.

