Konzert mit Vorstellung der neuen Gesamtausgabe der Orgelwerke von Dieterich Buxtehude, herausgegeben von Prof. Dr. h. c. Harald Vogel (Breitkopf & Härtel)
Es spielen: Prof. Dr. Krzysztof Urbaniak und Studierende der Orgelklasse
Demo-Vortrag von Harald Vogel "Die musikalische Sprache Buxtehudes: Ihre schriftliche und klangliche Form"
Die neue Buxtehude-Ausgabe berücksichtigt als Praktische Quellenendition alle Informationen für die Interpretation, die sich aus der Notation Buxtehudes und der Kenntnis der von Buxtehude gespielten Instrumente ergeben. Als „Probestück“ wird in Walle das Praeludium ex G (BuxWV 147) benutzt, das bisher nicht in der ursprünglichen Form ediert wurde.
Dabei wird die Orgel in der Waller Kirche gespielt, die 2002 von der Orgelwerkstatt van der Putten neu gebaut wurde. Das Instrument enthält 26 Register auf 2 Manualen (Hauptwerk, Brustpositiv) und Pedal. Als Vorbild diente hauptsächlich die Stellwagen-Orgel von 1636 in der Jakobikirche in Lübeck, die auch von Buxtehude gespielt wurde. Als Besonderheit ist das Instrument in der Waller Kirche mitteltönig mit reinen Großterzen gestimmt und enthält drei weitere Töne in der Oktave in Form von doppelten Obertasten (Subsemitonien).
Die faszinierenden Klangfarben der Buxtehudezeit sind in der Orgel in der Waller Kirche präsent und bieten ein besonderes Klangerlebnis.
Der Eintritt ist frei.
