Concert
Friday | 23 June 2023 8 p.m.

Konzert mit dem Barockorchester der HfK Bremen

University of the Arts Bremen | Gallery (0.05)
Vergangene Veranstaltung

Barockorchesterkonzert 23. Juni 2023, 20 Uhr / Galerie Konzert mit dem Barockorchester der HfK Bremen unter der Leitung von Ashley Solomon (London) um 20 Uhr in der Galerie der Hochschule für Künste Bremen. Auf dem Programm steht von John Blow "Venus und Adonis". Der Eintritt ist frei. Orchester Barockvioline: Johanna Dall`Asta, Xuanling Wan, Laura Natalia Arroyo Valencia, Francine Maas Barockviola: Tim Wai Lam Barockcello: Ali Baumann Violone: Kristina Haller Blockflöte: Matyas Houf, Emilia Durka Theorbe: Johannes Festerling, Danny Murphy Cembalo: Dominika Maszcynska, Thilo Abend Orgelpositiv Thorsten Ahlrichs Solist:innen:Venus: Ella SmithCupid: Elena TsantidisAdonis: Francisco Valente Goncalves HenriquesHirtin: Isabel Chrostek ChorSopran: Maria Paula Gomez, Cora Theobald, Isabel ChrostekAlt: Velten Schröter, Johanna ConstienTenor: Michel GattwinkelBass: Mario Suzuk, Miguel Callejas Einstudierung, Leitung: Ashley Solomon (Royal College of Music, London) Leitung Ashley Solomon ist als Solist und Kammermusiker tätig und leitet das renommierte Ensemble Florilegium. Einen Großteil seiner Zeit verbringt er mit der Arbeit und mit Auftritten mit dieser Gruppe, die er 1991 gegründet hat. Konzerte und Tourneen führen die Musiker jedes Jahr auf große internationale Festivals und Konzertreihen in ganz Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Australien. Florilegium nimmt seit 1993 mit Channel Classics auf und hat bisher 37 Aufnahmen eingespielt, von denen viele internationale Auszeichnungen erhielten. Das Ensemble hat im Laufe der Jahre über 1.600 Auftritte gegeben.Als Solist trat Ashley Solomon weltweit auf, unter anderem mit Konzerten im Sydney Opera House, Esplanade (Singapur), Teatro Colon (Buenos Aires), Concertgebouw (Amsterdam), Konzerthaus (Wien), Beethoven-Haus (Bonn), Händel-Haus (Halle) und Frick Collection (New York).Er nimmt auch als Solokünstler mit Channel Classics auf und seine Aufnahme der gesamten Flötensonaten von Bach wurde vom Gramophone Magazine zur besten Gesamtversion dieser Werke auf moderner oder historischer Flöte gewählt (Februar 2017): Solomon’s luminous tone and unfussy command of the complicated melodies conflate into something utterly beautiful. Slow movements are soulful in their infinite variety, fast ones are clever and with a wealth of invention behind them. Seit 2003 bildet Ashley Solomon in Bolivien Sänger:innen und Instrumentalist:innen aus und arbeitet an der bemerkenswerten Musiksammlung, die in den Archiven der Moxos- und Chiquitos-Indianer aufbewahrt wird. Er gründete 2005 den Arakaendar Bolivia Choir und leitete ihn bei Konzerten in ganz Nord- und Südamerika, Europa und Asien sowie bei seinen drei CD-Aufnahmen.Im Jahr 2008 erhielt Ashley Solomon als erster Europäer den prestigeträchtigen bolivianischen Hans-Roth-Preis, der als Anerkennung für die enorme Unterstützung der bolivianischen Ureinwohner, ihrer Präsenz auf internationalen Bühnen und die Förderung und Bewahrung ihrer Musik verliehen wurde. Ashley Solomon blickt auf eine erfolgreiche Karriere in Theorie und Praxis zurück und ist Leiter der Abteilung für Historische Aufführung am Royal College of Music, wo er 1994 zum Professor berufen wurde.2014 wurde ihm ein persönlicher Lehrstuhl verliehen und im Juli 2017 wurde er zum Fellow of the Royal Academy of Music (FRAM) ernannt, eine Ehrung die ihm von I.K.H. Herzogin von Gloucester verliehen wurde. Im Jahr 2019 wurde er außerdem von S.K.H. Prince of Wales zum Fellow des Royal College of Music (FRCM) bestimmt. Beide Stipendien sind eine Anerkennung für seine herausragende Verdienste um die Musik.Seit 2014 arbeitet Ashley Solomon eng mit dem Royal Collection Trust zusammen, um musikalische Darbietungen in dessen königlichen Veranstaltungsorten zu kuratieren, darunter im Buckingham Palace (Queen’s Gallery, Ballroom) im Windsor Castle und in der Queen’s Chapel. Das BAROCKORCHESTER der Hochschule für Künste Bremen gibt regelmäßig Konzerte in Bremen und weit über Bremens Grenzen hinaus. Seit 25 Jahren ist die Akademie für Alte Musik Bremen ein international anerkanntes Zentrum für den Unterricht in Alter Musik. International renommierte Spezialisten, die auf europäischen und überseeischen Bühnen aktiv sind, unterrichten den künstlerischen Nachwuchs hier auf höchstem Nivea der historisch informierten Aufführungspraxis. Absolventen aus Bremen sind heute als Solist_innen oder in spezialisierten Ensembles aktiv. Das Orchester wird für jedes Projekt neu entwickelt und zusammengestellt. So entstanden bemerkenswerte Konzerte mit Sinfonien von Haydn und Mozart, Klavier- und Violinkonzerte von Mozart, »Haydns letzten sieben Worte« sowie Opernprojekte von Monteverdi »L‘Orfeo« über Händel »Il Parnasso in Festa« bis zu Mozarts »La Betulia Liberata«.

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