Doppelerfolg der HfK beim „Qualitätspakt Lehre“
Zusätzliche Mittel ermöglichen zwei halbe Professorenstellen für Jazztheorie und Figurative MalereiZusätzliche Mittel ermöglichen zwei halbe Professorenstellen für Jazztheorie und Figurative Malerei / Gemeinsames Kompetenznetzwerk der Kunst- und Musikhochschulen für Qualitätsmanagement und Lehrentwicklung ebenfalls bewilligt.
Zwei Antrags-Eisen hatte die Hochschule für Künste Bremen beim „Qualitätspakt Lehre“ im Feuer, einem gemeinsamen Förderprogramm des Bundes und der Länder. Beide wurden – so die heute verkündete Entscheidung der Auswahlkommission - positiv beschieden. Insgesamt werden der HfK damit in den nächsten vier Jahren von 2012 bis 2016 zusätzlich fast 750.000 Euro zusätzlich aus dem Qualitätspaket Lehre zur Verfügung gestellt werden. Das teilte heute Bremens Wissenschaftssenatorin Renate Jürgens Pieper mit nach der Bekanntgabe der Gesamtergebnissein in Berlin durch Bundesministerin Annette Schavan, und die Staatsministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz, Doris Ahnen.
Mit dem ersten bewilligten Antrag kann die HfK nunmehr zwei halbe zusätzliche Professorinnen- bzw. Professorenstellen vorgezogen neu besetzen. Zur Stärkung und Absicherung des Lehrangebots hatte die HfK für ihre beiden Fachbereichen Kunst und Design (Figurative Malerei) sowie Musik (Jazztheorie) jeweils eine halbe Stelle beantragt.
Ebenfalls überzeugen konnte ein gemeinsamer Verbundantrag von insgesamt 12 Kunst- und Musikhochschulen, an dem auch die HfK Bremen beteiligt war. Gemeinsam mit den Hochschulen Düsseldorf, Frankfurt, Freiburg, Hamburg, Hannover, Köln, Lübeck, Saar, Weimar, Würzburg und Detmold) soll ein gemeinsames, auf die speziellen Bedürfnisse von Kunst- und Musikhochschulen abgestelltes Kompetenznetzwerk für Qualitätsmanagement und Entwicklung der Lehre aufgebaut werden. Dafür wird die HfK wie die anderen beteiligten Musikhochschulen in den kommenden vier Jahren insgesamt 282 000 Euro erhalten.