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Friday | 25 October 2013

HfK Bremen „äußerst lebendig, dynamisch und bedeutsam für Kunst, Kultur und Ausbildung“

Wissenschaftsrat bestätigt hohes Potential und besonderes Profil der HfK

Wissenschaftsrat bestätigt hohes Potential und besonderes Profil der HfK durch interdisziplinäre Kooperation von Kunst, Musik und Design

Als eindrucksvolle Bestätigung und ausdrückliche Ermutigung hat der Rektor der Hochschule für Künste Bremen, Prof. Dr. Herbert Grüner, in einer ersten Stellungnahme die grundsätzlichen Aussagen des Wissenschaftsrats zur Hochschule für Künste Bremen in seiner heute verabschiedeten Expertise zum Hochschulsystem des Landes Bremen bewertet. Darin würdigte der Wissenschaftsrat nachdrücklich den Stellenwert der HfK für das bremische Hochschulsystem insgesamt, ihre hohe Bedeutung als Bildungsinstitution und Kulturträger des Landes und der Region sowie das nahezu einzigartige Profil und Potential der HfK.

In einer zusammenfassenden Würdigung der HfK kommt der Wissenschaftsrat zu der Aussage: „Die Hochschule für Künste Bremen ist eine kleine, jedoch äußerst lebendige und dynamische Hochschule. Sie ist von Bedeutung für das Kunst und Kulturgeschehen des Landes und übernimmt zudem eine wichtige Funktion für die Ausbildung des künstlerischen und gestalterischen Nachwuchses in der Region. Die neue Leitung mit dem – von außen berufenen – Rektor erscheint strategisch orientiert, durchsetzungsfähig und in der Lage, die Profilierung der Hochschule weiter voranzutreiben. Aus Sicht des Wissenschaftsrates stellt die Hochschule für Künste einen wichtigen Teil des Wissenschaftssystems des Landes Bremen dar, den das Land als eigenständige Einrichtung erhalten sollte.“

„Es war und ist sicher sehr hilfreich, ein hochrangiges Gremium wie den Wissenschaftsrat mit ausgewiesenen Expert_innen der Hochschulentwicklung und Wissenschaftsplanung um einen qualifizierten Blick von außen auf die Bremer Hochschulen und damit auch auf die HfK zu bitten. Umso ermutigender ist es, wenn das Ergebnis sich in vielen grundlegenden Befunden mit dem eigenen Bild deckt“, sagte der Rektor der HfK in seiner ersten Stellungnahme. Grüner: „Die HfK ist offenbar auf einem guten und richtigen Weg und ich freue mich über die Anerkennung durch die Gutachter.“ So teilt der Wissenschaftsrat ausdrücklich die Einschätzung, dass in Leitbild und Profil der HfK mit der Verbindung von Kunst, Musik und Design hohe Potentiale für die weitere Entwicklung der HfK liegen. „Die Besonderheit der Hochschule für Künste liegt in der Vereinigung von Kunst, Design und Musik unter einem Dach. Die neue Leitung hat das sich aus diesem Profil ergebende große Potenzial für interdisziplinäre Aufgaben erkannt und erste Maßnahmen für seine stärkere Ausschöpfung ergriffen. Diesen Ansatz würdigt der Wissenschaftsrat ausdrücklich“, schreibt der Wissenschaftsrat.

Über die grundsätzliche Würdigung der HfK liefert die Expertise eine Vielzahl von Anregungen und Empfehlungen - etwa eine noch intensiveren Zusammenarbeit der Hochschule für Künste und der Universität Bremen in der Lehrer_innenbildung oder die Gründung eines gemeinsamen Instituts für Kunst- und Musikwissenschaft. „Wir werden diese Vorschläge in den nächsten Wochen mit den Kolleginnen und Kollegen und in den Gremien der Hochschule sorgfältig diskutieren, die Empfehlungen im Kollegenkreis der Hochschulen erörtern und uns konstruktiv in die bevorstehende Entwicklung des Wissenschaftsplans 2020 mit der Bremer Politik einbringen.“

Aus Sicht von HfK-Rektor Herbert Grüner sollten dabei auch eine Reihe grundsätzlicher Empfehlungen des Wissenschaftsrats zur einer nachhaltigeren finanziellen Absicherung der Bremischen Hochschulen, höherer Planungssicherheit, langfristigerer Zielvereinbarungen und höherer Autonomie für die Hochschulen einfließen. Grüner: „Der Wissenschaftsrat weist in seiner ausführlichen Expertise an mehreren Stellen sehr nachdrücklich auf den Spagat zwischen den hohen Leistungsanforderungen an die Bremer Hochschulen einerseits und den finanzpolitischen Engpässen des Bremer Haushalts andererseits hin. Als ‚Mittel der der Wahl‘ empfehlen die Gutachter dabei eine Erhöhung der Einnahmen und eine bessere und nachhaltigere Finanzausstattung der Hochschulen. Auch aus meiner Sicht sollte eine belastbare und nachhaltige Balance von Leistungsprofilen und Finanzausstattung der Bremischen Hochschulen bei der Entwicklungen des neuen Wissenschaftsplans eine zentrale Zielsetzung sein.“