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Wednesday | 4 December 2013

„Hohe Qualität der Lehre sichern – Finanzausstattung der HfK Bremen nachhaltig verbessern“

Akademischer Senat stellt Forderungen

Akademischer Senat der HfK fordert Wissenschaftssenatorin und Fraktionen der Bürgerschaft einstimmig auf, die HfK aufgabengerecht auszustatten und zusätzliche Mittel bereitzustellen

Der Akademische Senat der Hochschule für Künste Bremen hat sich heute (4.12.2013) in einer Sondersitzung – auch vor dem Hintergrund der aktuellen Empfehlungen des Wissenschaftsrates zur Weiterentwicklung des Bremer Hochschulsystems – eingehend mit der aktuellen und künftigen finanziellen Ausstattung der HfK Bremen befasst. Der AS der HfK unterstreicht nachdrücklich die Aussage des Wissenschaftsrates, nach der die personelle Ausstattung der HfK in der Lehre eine kritische Untergrenze erreicht habe und für weitere Einsparungen keinerlei Spielräume mehr gegeben seien. Unter den derzeitigen Rahmenbedingungen sieht der AS der HfK keine Möglichkeiten, die künstlerische Lehre an der Hochschule für Künste in der derzeitigen hohen Qualität weiterhin sicherzustellen.

In einem einstimmig verabschiedeten Beschluss fordert der AS der HfK daher die Senatorin für Bildung und Wissenschaft sowie alle Fraktionen der Bremischen Bürgerschaft eindringlich auf, im Zuge der bevorstehenden Haushaltsberatungen und der Entwicklung des neuen Bremer Wissenschaftsplans eine angemessene und nachhaltige Finanzausstattung der HfK sicherzustellen. Wörtlich lautet der Beschluss des AS, der der Senatorin für Bildung und Wissenschaft sowie den Fraktionsvorsitzenden der in der Bremischen Bürgerschaft vertretenen Parteien heute zugegangen ist:

„Der Wissenschaftsrat hat in seinem aktuellen Gutachten festgestellt:
‚Die Hochschule für Künste Bremen ist eine kleine, jedoch äußerst lebendige und dynamische Hochschule. Sie ist von Bedeutung für das Kunst- und Kulturgeschehen des Landes und übernimmt zudem eine wichtige Funktion für die Ausbildung des künstlerischen und gestalterischen Nachwuchses in der Region‘. (Wissenschaftsrat, S. 117) Darüber hinaus stellt der Wissenschaftsrat fest: ‚Die Ausstattung im Bereich des künstlerisch-wissenschaftlichen Personals befindet sich aus Sicht des Wissenschaftsrates an einer kritischen Untergrenze. Hier wird kein weiteres Einsparpotenzial gesehen‘. (Wissenschaftsrat, S. 130)

Die Hochschule für Künste sieht sich ab dem nächsten Jahr mit der Situation konfrontiert, dass es ihr nicht mehr möglich ist, mit den vorhandenen Mitteln ihren Aufgaben - insbesondere in der Lehre - in der jetzigen hohen Qualität nachzukommen und fordert Sie deshalb nachdrücklich auf, in den anstehenden Haushaltsverhandlungen dafür Sorge zu tragen, dass diese Qualität erhalten bleibt. Dazu muss mehr Geld für die Schwerpunkte Bildung und Wissenschaft für die HfK bereitgestellt werden, da sonst die vom Wissenschaftsrat benannte kritische Untergrenze unterschritten wird.

Dies hätte substantielle Nachteile für die Qualität der künstlerischen Ausbildung an unserer Hochschule zur Folge, die auch nicht im Interesse des Landes Bremen sind. Eine verantwortungsbewusste Arbeit ist unter diesen Bedingungen nicht mehr möglich.“