Kunst und Design
Christian Camehl
Präsentation und Performance
- Study programme Integriertes Design
- Email c.camehl@hfk-bremen.de
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- (Block A) 260626 RITUALS OF RETURN • THE THRESHOLD AS FORM Konzeptueller Rahmen: • Entwurf und Realisierung einer Capsule Collection (mind. 3–5 Looks) • Baukastensystem: Outerwear, Oberteil, Unterteil, Accessoires • Gruppenarbeit jeweils 2 Studierende: Recherche, Skizzen, Drapings, Konzept • Pitch (17.4.), gemeinsame Entscheidung u¨ber das finale Konzept. • Ausarbeitung und Finalisierung durch komplette Gruppe bis Beginn Block B • Präsentation Sichtung: 21.05. 22.05. (Zeitslots nach Absprache) • Finale Präsentation: 26.06.26 260626 beschäftigt sich mit Wiederkehr und Übergang. Rituale als wiederholte Handlungen unter festen Regeln – nicht als einmalige Ereignisse, sondern als Strukturen, die sich in Form und Gestaltung einschreiben. Elemente werden addiert, verschoben, wiederholt. Formen tauchen in veränderter Gestalt erneut auf. Silhouetten spiegeln sich, verschieben sich, kehren zuru¨ck. Innen wird Außen, Vorderseite Ru¨ckseite, Hu¨lle Membran. Zwischen Zuständen entstehen Schwellen: zwischen An- und Ausziehen, Öffnen und Schließen, Verbergen und Sichtbarwerden. Nicht eindeutig gerichtet – Umkehrungen, Neuordnungen und Mehrfachlesarten sind Teil der Logik. 260626 ist keine Illustration, sondern eine strukturelle Setzung. 260626 wird als System belebt: durch minimale Variationen, Wiederholungen, eingeschriebene Proportionen oder wiederkehrende Details. Veränderung geschieht nicht durch Bruch, sondern durch Verschiebung, Variation und Wiederholung. Der Ritus ist eingeschrieben – in Formen, Oberflächen, Muster und Strukturen. Etwas kommt. Etwas bleibt. Etwas taucht erneut auf und verschwindet nie ganz. Ein Kreislauf, der zur Praxis wird. Kleidung als Schwelle, als reversible Struktur, als Form, die sich durch Wiederholung einschreibt. Nicht Spektakel, sondern Persistenz. Nicht Trend, sondern Zyklus. --- Konzeptueller Rahmen: • Entwurf und Realisierung einer Capsule Collection (mind. 3–5 Looks) • Baukastensystem: Outerwear, Oberteil, Unterteil, Accessoires • Gruppenarbeit jeweils 2 Studierende: Recherche, Skizzen, Drapings, Konzept • Pitch (17.4.), gemeinsame Entscheidung u¨ber das finale Konzept. • Ausarbeitung und Finalisierung durch komplette Gruppe bis Beginn Block B • Präsentation Sichtung: 21.05. 22.05. (Zeitslots nach Absprache) • Finale Präsentation: 26.06.26 260626 beschäftigt sich mit Wiederkehr und Übergang. Rituale als wiederholte Handlungen unter festen Regeln – nicht als einmalige Ereignisse, sondern als Strukturen, die sich in Form und Gestaltung einschreiben. Elemente werden addiert, verschoben, wiederholt. Formen tauchen in veränderter Gestalt erneut auf. Silhouetten spiegeln sich, verschieben sich, kehren zuru¨ck. Innen wird Außen, Vorderseite Ru¨ckseite, Hu¨lle Membran. Zwischen Zuständen entstehen Schwellen: zwischen An- und Ausziehen, Öffnen und Schließen, Verbergen und Sichtbarwerden. Nicht eindeutig gerichtet – Umkehrungen, Neuordnungen und Mehrfachlesarten sind Teil der Logik. 260626 ist keine Illustration, sondern eine strukturelle Setzung. 260626 wird als System belebt: durch minimale Variationen, Wiederholungen, eingeschriebene Proportionen oder wiederkehrende Details. Veränderung geschieht nicht durch Bruch, sondern durch Verschiebung, Variation und Wiederholung. Der Ritus ist eingeschrieben – in Formen, Oberflächen, Muster und Strukturen. Etwas kommt. Etwas bleibt. Etwas taucht erneut auf und verschwindet nie ganz. Ein Kreislauf, der zur Praxis wird. Kleidung als Schwelle, als reversible Struktur, als Form, die sich durch Wiederholung einschreibt. Nicht Spektakel, sondern Persistenz. Nicht Trend, sondern Zyklus.
- Stand der Dinge Gestalterisches Arbeiten besteht aus Gedanken, Umwegen, Entscheidungen, Diskussionen, Handwerk, Experimenten und Recherchen. In diesem Modul reflektieren wir mit euch in der Mitte des Studiums die momentanen individuellen Werdegänge, ihr ordnet eure gestalterischen Prozesse und erkennt neue Zusammenhänge. Wie sprecht ihr über eure Arbeit? Wie vermittelt ihr eure Denkwege und Inspirationen? Ihr entwickelt ein spezifisches Ausstellungs- und Präsentationskonzept, welches nicht nur Ergebnisse zeigt, sondern auch Entscheidungsprozesse sichtbar macht. Ob intuitiv oder analytisch, spielerisch oder konzeptionell – ihr schafft eine persönliche Übersicht über euer Studium und setzt eure Arbeiten in einen erzählerischen Rahmen. Recherchen, Mikroübungen, Experimente und Diskussionen helfen euch, Strukturen zu erkennen und eure Prozesse bewusst zu reflektieren. Zum Abschluss präsentiert ihr nicht nur Werke, sondern auch Ideen, Perspektiven und Fragestellungen. Am 29. Juni ab 10:00 Uhr werden wir im Auditorium mit einem Auftakttreffen aller Beteiligten beginnen. Bringt zur ersten Sitzung all eure bisherigen Arbeiten mit – analog oder digital. Der Stand der Dinge beginnt mit dem Blick darauf, wo ihr steht. Eure Arbeiten könnt ihr anschließend in den einzelnen Unterrichtsräumen bis zur Abschlusspräsentation aufbereiten und aufbewahren. Wir sind vier Dozent:innen/Professor:innen die euch begleiten werden. Modulinteressierte müssen sich lediglich in einem Kurs anmelden. --- The individual master project focuses on developing and refining your own research question, as well as exploring it conceptually and through design practice. My areas of focus include systems and interactions as well as speculative design.
News
NewsMonday | 27 February 2023Werkschau 1.0 im Studiengang Integriertes Design
Vom 13. bis 15. Februar 2023 fand im Neubau Speicher XI A die studienbegleitende Werkschau 1.0 statt
NewsThursday | 19 May 2022Review: Performing Violence
Interdisciplinary performance project of the HfK Bremen at the Carabao Bremen