Kunst und Design
Jasper Otto Eisenecker
Visuelle Kommunikation
- Study programme Integriertes Design
- Email jeisenecker@hfk-bremen.de
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- (Block A) Schwarzer Markt für rote Bücher: Ausstellung Dieses Seminar im Block A des Somemrsemester 2026 befasst sich mit der Konzeption und Realisierung einer Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen (Eröffnung: 18.6.2026). Neben der dramaturgischen, kuratorischen Aufbereitung und Überführung von einzelnen Exponaten in eine Ausstellung werden wir auch die gesamte Kommunikaiton der Ausstellung begleiten, von Flyern, über Plakate bis hin zu einem Reader o. Ä. Als Grundlage dienen Arbeiten, die im Wintersemester in dem Kurs „Schwarzer Markt für rote Bücher“ zusammen mit Tania Prill entstanden sind und die auch als Exponate Teil der Ausstellung werden, sowie die Sammlung an Raubdrucken in der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen. Raub- und Nachdrucke sind nach wie vor eine Randerscheinung von Literatur- und Buchproduktion. Diese Form der Publikationen sind ohne die Erlaubnis und Wissen von den Autor:innen und Verlagen in Umlauf gebracht worden. „Einen neuen Höhepunkt erlebte der Raubdruck mit der studentischen und linken Bewegung Ende der 1960er Jahre. Im Zentrum stand der Kampf gegen das Urheberrecht, das als überkommenes Relikt einer bürgerlichen Epoche galt, wie es sich exemplarisch im Namen des Raubdruckverlags „Zerschlagt das bürgerliche Copyright“ zeigt. Der Idee des Privateigentums setzten die Raubdrucker mit ihren ‚sozialisierten Drucken‘ die Idee eines Kollektiveigentums entgegen. (…) Aber über all das ist noch viel zu wenig bekannt, was nicht zuletzt an der Kriminalisierung von Raubdrucken liegt. Der Börsenverein des deutschen Buchhandels setzte im Auftrag der etablierten Verlage, denen angeblich Gewinne in Millionenhöhe entgingen, Detektive auf die Szene an. Später stieg das BKA in die strafrechtliche Verfolgung ein – wegen des (haltlosen) Verdachts auf Unterstützung der RAF. Man findet daher Raubdrucke heute eher in privaten Bücherregalen oder Privatarchiven als in Bibliotheken, denen der Erwerb verboten war.“ (aus: Handbuch der Raubdrucke 2, Theorie und Klassenkampf. Eine Bibliographie. Götz von Olenhusen / Christa Gnirss) Die Initiative im letzten Semester ging auf Dr. Annette Gilbert zurück, die deutschlandweit im Verbund mit anderen Universitäten zu dem Phänomen forscht und versucht das Wissen anhand von Recherchen in Archiven, Zeitzeug:innen-Interviews und eben der Arbeit in Seminaren Wissen über diese teilweise klandestine Szene zusammenzutragen. Leitfragen für unsere Arbeit an der Ausstellung können sein: - Was bedeutet es, Publikationen, die ursprünglich eine Gegenöffentlichkeit erzeugt haben, in einem institutionellen Rahmen wie dem der Staats- und Universitätsbibliothek zu zeigen? - Wie können Publikationen, aber auch Websites, Textilien und interaktive Arbeiten angemessen in einen Ausstellungskontext überführt werden? - Was fehlt euch im Ausstellungkontext, bzw. was fügt ihr hinzu um die Aussagen der Exponate zu verstärken oder zu konterkarieren? - Wie lösen wir die Aufgabe, Grafikdesign in einer Ausstellung zu zeigen? - wie können wir die Arbeiten aus dem Seminar in Bezug setzen zu der Raubdruck-Sammlung in der SUUB? ---
- Mentoring bei Tania Prill (Vertretung: Jasper Eisenecker) Das neu eingeführte semesterübergreifende Mentoring Angebot bietet euch eine lückenlose und individuelle Beratung während des Studienverlaufs. Das Modul findet als One-One Treffen der Mentorin/des Mentors und des Mentees, als Treffen in Kleingruppen oder als Gruppentreffen statt. Das Mentoring Programm unterstützt euch individuell in eurem Studienverlauf bei Fragen der Organisation und Struktur und gibt Tipps zu Lerntechniken, beispielsweise bei Prüfungsschwierigkeiten oder Prüfungsängsten. Es stellt eure Bedürfnisse, Erfahrungen, Fähigkeiten, aktuelle und zukünftige Herausforderungen, Wünsche und Probleme in Bezug auf das Studium in den Vordergrund. Ich betreue euch bei der Planung, Durchführung und der Nachbereitung eures Auslands- oder Praxissemesters. Außerdem bietet ich in diesem Programm Unterstützung bei der – an der HfK sehr wichtigen Selbstorganisation, sowie bei der Orientierung bei der zunehmenden Digitalisierung des Studiums. Das Programm befähigt euch Ziele klar zu setzen. In den individuellen Besprechungen werden keine inhaltlichen Themen in Bezug auf die Module besprochen, sondern der Verlauf eures Studiums reflektiert und geplant. Ich berate euch in allen individuellen Studienangelegenheiten und unterstütze beim Gesamtverlauf des Studiums. Die durch euch geführte Dokumentation des Mentoring hilft euch den Überblick über den Studienverlauf zu behalten. Das in der Dokumentation geführte Protokoll hilft Positives, wie auch Schwierigkeiten im Studium zu lokalisieren und garantiert einen lückenlosen Austausch mit uns Mentor:innen. Im Mentoring-Programm wird u.a. die Modulwahl besprochen, der Umgang mit der Selbstlernzeit, Probleme mit CP‘s, Ideen für Tätigkeiten nach dem Studium und an professionelle Anlaufstellen weitergeleitet. Ihr sollt befähigt werden, unter Berücksichtigung der Regelstudienzeit, das Bestmögliche aus dem Studium an der HfK herauszuholen. Ich werde euch im Sommersemester 2026 in Vertretung für Tania Prill in diesem Programm begleiten. ---
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