Künstlerisch-Pädagogische Ausbildung (KPA) an der HfK Bremen
Die Künstlerisch-Pädagogische Ausbildung (KPA) an der HfK Bremen verbindet künstlerische Exzellenz mit musikpädagogischer Praxis.
Das Studium richtet sich an alle, die Musik nicht nur auf höchstem Niveau ausüben, sondern ihr Wissen und Können auch weitergeben möchten. Das vielfältige Angebot reicht von Bachelor- und Masterprogrammen bis zu Profilen wie EMP, IGP, Jazz, Alter Musik und Musiktheorie.
Ein wichtiger Bezugspunkt ist das Institut für musikalische Bildung in der Kindheit (imBIK), das als Initiator und Knotenpunkt für Forschung, Lehre und Praxisprojekte im Bereich musikpädagogischer Bildung fungiert. Es entwickelt neue Studien- und Weiterbildungsangebote und vernetzt Forschungsinitiativen bundesweit – und stärkt damit die künstlerisch-pädagogische Ausbildung an der HfK in besonderer Weise.
Studiengänge
Die KPA-Studiengänge an der HfK Bremen verbinden eine fundierte künstlerische Ausbildung mit praxisnaher musikpädagogischer Qualifikation.
Studierende können zwischen einem Bachelor- und einem Masterabschluss wählen und ihr Profil in verschiedenen Studienbereichen vertiefen.
- Bachelor of Music (B.M., KPA)
An der Hochschule für Künste Bremen umfasst der Studiengang Künstlerisch-Pädagogische Ausbildung (KPA) im Bachelor die Studienrichtungen Instrumental-/Gesangspädagogik (IGP) und Elementare Musikpädagogik (EMP).
- Bachelor of Music, KPA-IGP, 8 Semester, 240 ECTS (Schwerpunkte: Orchesterinstrumente, Klavier, Gitarre, Gesang, Alte Musik, Jazz)
- Bachelor of Music, KPA-EMP, 8 Semester, 240 ECTS (Schwerpunkte: Orchesterinstrumente, Klavier, Gitarre, Gesang, Alte Musik, Jazz)
Alle Studienrichtungen werden mit einem instrumentalen/vokalen Hauptfach studiert. Alle Instrumente sowie Gesang, welche an der HfK in der klassischen (Orchester-)Ausbildung, in der Alten Musik und im Jazz studierbar sind, können ebenso in der Künstlerisch-Pädagogischen Ausbildung gewählt werden. Der Bachelor EMP ist nicht mit Jazzinstrumenten studierbar. Eine personelle Trennung existiert im Lehrkörper zwischen der Künstlerischen Ausbildung (KA) und Künstlerisch-Pädagogischen Ausbildung (KPA) nicht. Professoral erteilter Hauptfachunterricht findet, sofern generell vorgesehen, in allen Studienrichtungen statt. Im Bachelor IGP beträgt die Dauer des Hauptfachunterrichts 1,5 SWS, in der EMP, im Jazz 1,0 SWS.
Sämtliche instrumenten- und gesangsspezifischen Informationen für die verschiedenen Studienrichtungen sind hier zu finden.
- Master of Music (M.M., KPA)
An der Hochschule für Künste Bremen umfasst der Studiengang Künstlerisch-Pädagogische Ausbildung (KPA) im Master die Studienrichtungen Instrumental-/Gesangspädagogik (IGP), Elementare Musikpädagogik (EMP) und Musiktheorie (MT).
- Master of Music, KPA-IGP, 4 Semester, 120 ECTS (Schwerpunkte: Orchesterinstrumente, Gitarre, Gesang, Alte Musik, Jazz)
- Master of Music, KPA-EMP, 4 Semester, 120 ECTS (Schwerpunkte: Orchesterinstrumente, Gitarre, Gesang, Alte Musik, Jazz)
- Master of Music, KPA-MT, 4 Semester, 120 ECTS
Alle Studienrichtungen werden im Master KPA mit einem instrumentalen/vokalen Hauptfach studiert. In der Studienrichtung des Masters KPA-Musiktheorie ist das Hauptfach Musiktheorie in Kombination mit theoriebegleitendem Klavierspiel.
Alle Instrumente sowie Gesang, welche an der HfK in der klassischen (Orchester-)Ausbildung, in der Alten Musik und im Jazz studierbar sind, können ebenso in der Künstlerisch-Pädagogischen Ausbildung gewählt werden. Im Master KPA können in den Studienrichtungen IGP und EMP alle Instrumente inklusive der Jazzinstrumente als Hauptfach studiert werden. Eine personelle Trennung existiert im Lehrkörper zwischen der Künstlerischen Ausbildung (KA) und Künstlerisch-Pädagogischen Ausbildung (KPA) nicht. Professoral erteilter Hauptfachunterricht findet, sofern generell vorgesehen, in allen Studienrichtungen statt. Im Master beträgt die Dauer des Hauptfachunterrichts 1,0 SWS.
Sämtliche instrumenten- und gesangsspezifischen Informationen für die verschiedenen Studienrichtungen sind hier zu finden.
Studienrichtungen
Die KPA-Studiengänge bieten unterschiedliche Studienbereiche, in denen individuelle künstlerische Profile und pädagogische Schwerpunkte entwickelt werden können.
Ob Elementare Musikpädagogik, Instrumental- und Gesangspädagogik, Jazz, Alte Musik oder Musiktheorie – die Vertiefungen ermöglichen eine passgenaue Verbindung von künstlerischer Praxis und musikpädagogischer Ausbildung.
- Instrumental-/Gesangspädagogik (IGP)
Bachelor
An der Hochschule für Künste Bremen kann der Studiengang Künstlerisch-Pädagogische Ausbildung (KPA) im Bachelor mit der Studienrichtung Instrumental-/Gesangspädagogik (IGP) studiert werden (Bachelor of Music, KPA-IGP, 8 Semester, 240 ECTS). Alle an der HfK Bremen studierbaren Instrumente sowie Gesang können in der Instrumental-/Gesangspädagogik gewählt werden. Dazu zählen neben allen klassischen Instrumenten auch die Instrumente der Alten Musik/Gesang Alte Musik sowie die Jazz-Instrumente/Jazz-Gesang.
Eine personelle Trennung existiert im Lehrkörper zwischen der Künstlerischen Ausbildung (KA) und Künstlerisch-Pädagogischen Ausbildung (KPA) nicht. Professoral erteilter Hauptfachunterricht findet, sofern generell vorgesehen, in allen Studienrichtungen statt. Im Bachelor IGP beträgt die Dauer des Hauptfachunterrichts 1,5 SWS.
Sämtliche instrumenten- und gesangsspezifischen Informationen für die verschiedenen Studienrichtungen sind hier zu finden.
Master
Im Master kann die Studienrichtung Instrumental-/Gesangspädagogik (Master of Music, KPA-IGP, 4 Semester, 120 ECTS) innerhalb des Studiengangs Künstlerisch-Pädagogische Ausbildung mit hochschuldidaktischem Schwerpunkt (MA-KPA) studiert werden. Als instrumentales/vokales Hauptfach können alle klassischen Instrumente/Gesang klassisch, alle Instrumente der Alten Musik/Gesang Alte Musik sowie alle Jazz-Instrumente/Jazz-Gesang gewählt werden.
Sämtliche instrumenten- und gesangsspezifischen Informationen für die verschiedenen Studienrichtungen sind hier zu finden.
- Elementare Musikpädagogik (EMP)
Bachelor
An der Hochschule für Künste Bremen kann im Studiengang Künstlerisch-Pädagogische Ausbildung (KPA) im Bachelor die Studienrichtung Elementare Musikpädagogik (EMP) studiert werden (Bachelor of Music, KPA-EMP, 8 Semester, 240 ECTS).
Im Bachelor wird die Studienrichtung Elementare Musikpädagogik (EMP) an der Hochschule für Künste Bremen im Studiengang Künstlerisch-Pädagogische Ausbildung (KPA) als Doppelstudium mit den zwei Hauptfächern EMP (1. Hauptfach) sowie Instrument oder Gesang (2. Hauptfach) studiert (Bachelor of Music, KPA-EMP, 8 Semester, 240 ECTS). Alle Instrumente sowie Gesang, welche an der HfK Bremen in der klassischen (Orchester-)Ausbildung und in der Alten Musik studierbar sind, können als Hauptfach gewählt werden. Sämtliche instrumenten- und gesangsspezifischen Informationen für die Studienrichtungen sind hier zu finden.
Master
Im Master gibt es ebenfalls im Studiengang Künstlerisch-Pädagogische Ausbildung (KPA) die Studienrichtung Elementare Musikpädagogik (EMP) (Master of Music, KPA-EMP, 4 Semester, 120 ECTS).
Ein profilierter Master Elementare Musikpädagogik mit hochschuldidaktischem Schwerpunkt (EMP) ist an der HfK Bremen als eigenständige Studienrichtung mit doppeltem Hauptfach innerhalb des Studiengangs Künstlerisch-Pädagogische Ausbildung mit hochschuldidaktischem Schwerpunkt studierbar (Master of Music, KPA-EMP, 4 Semester, 120 ECTS). Alle Instrumente sowie Gesang, die an der HfK Bremen in der klassischen (Orchester)ausbildung, in der Alten Musik sowie im Jazz studierbar sind, können gewählt werden. Eine personelle Trennung existiert im Lehrkörper zwischen der Künstlerischen Ausbildung (KA) und Künstlerisch-Pädagogischen Ausbildung (KPA) nicht. Professoral erteilter Hauptfachunterricht findet, sofern generell vorgesehen, in allen Studienrichtungen statt.
Sämtliche instrumenten- und gesangsspezifischen Informationen für die Studienrichtungen sind hier zu finden.
- Musiktheorie
Master
Der Studiengang Künstlerisch-Pädagogische Ausbildung mit hochschuldidaktischem Schwerpunkt (KPA) kann an der Hochschule für Künste Bremen im Master mit der Studienrichtung Musiktheorie (MT) studiert werden (Master of Music, KPA-MT, 4 Semester, 120 ECTS). In dieser Studienrichtung ist das Hauptfach Musiktheorie in Kombination mit theoriebegleitendem Klavierspiel. Der gesamte Hauptfachunterricht findet im Einzel- oder Partnerunterricht statt. Eingangsvoraussetzung ist ein Bachelor of Music oder Bachelor of Arts (z.B. im Lehramt Musik). Ein BA-Studium mit dem Hauptfach Musiktheorie ist nicht erforderlich.
Sämtliche studienrichtungsspezifische Informationen sind hier detailliert aufgelistet zu finden
- Alte Musik
Bachelor
An der Hochschule für Künste Bremen kann im Studiengang Künstlerisch-Pädagogische Ausbildung (KPA) ein Schwerpunkt der Alten Musik im Bachelor innerhalb der Studienrichtungen Instrumental-/Gesangspädagogik (Bachelor of Music, KPA-IGP, 8 Semester, 240 ECTS) und Elementaren Musikpädagogik (Bachelor of Music, KPA-EMP, 8 Semester, 240 ECTS) studiert werden.
Master
Im Master sind Hauptfachinstrumente/das Hauptfach Gesang der Alten Musik im Studiengang Künstlerisch-Pädagogische Ausbildung mit hochschuldidaktischem Schwerpunkt (MA-KPA) innerhalb der Studienrichtungen Instrumental-/Gesangspädagogik (Master of Music, KPA-IGP, 4 Semester, 120 ECTS) und Elementare Musikpädagogik (Master of Music, KPA-IGP, 4 Semester, 120 ECTS) studierbar.
Übergreifend
Alle an der HfK-Bremen studierbaren Instrumente der Alten Musik sowie Gesang Alte Musik können gewählt werden. Eine personelle Trennung existiert im Lehrkörper zwischen der Künstlerischen Ausbildung (KA) und Künstlerisch-Pädagogischen Ausbildung (KPA) nicht. Professoral erteilter Hauptfachunterricht findet, sofern generell vorgesehen, in allen Studienrichtungen statt.
Sämtliche instrumenten- und gesangsspezifischen Informationen für die verschiedenen Studienrichtungen sind hier zu finden.
- Jazz
Bachelor
An der Hochschule für Künste Bremen kann der Studiengang Künstlerisch-Pädagogische Ausbildung (KPA) im Bachelor in der Studienrichtung Jazz studiert werden (Bachelor of Music, KPA-Jazz, 8 Semester, 240 ECTS). Dabei handelt es sich um ein Studium der Instrumental/Gesangspädagogik mit einem Jazz-Instrument/Jazz-Gesang als Hauptfach.
Master
Im Master der Künstlerisch-Pädagogischen Ausbildung (Master of Music KPA mit hochschuldidaktischem Schwerpunkt) können Jazz-Instrumente/Jazz-Gesang als Hauptfach innerhalb der Studienrichtungen Instrumental-/Gesangspädagogik (Master of Music, KPA-IGP, 4 Semester, 120 ECTS) und Elementare Musikpädagogik (Master of Music, KPA-EMP, 4 Semester 120 ECTS) studiert werden.
Übergreifend
Eine personelle Trennung existiert im Lehrkörper zwischen der Künstlerischen Ausbildung (KA) und Künstlerisch-Pädagogischen Ausbildung (KPA) nicht. Professoral erteilter Hauptfachunterricht findet, sofern generell vorgesehen, in allen Studienrichtungen statt.
Sämtliche instrumenten- und gesangsspezifischen Informationen für die verschiedenen Studienrichtungen sind hier zu finden.
Häufige Fragen zur Bewerbung
Sie möchten sich für einen KPA-Studiengang an der HfK Bremen bewerben?
Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Voraussetzungen, Fristen, Aufnahmeprüfung und Bewerbungsunterlagen.
- Wie kann ich mich bewerben?
Jedes Jahr ist eine Bewerbung vom 1. März bis zum 31. März über das Bewerbungsportal der Hochschule möglich. Dort sind auch alle detaillierten Informationen zu den einzelnen Studienrichtungen, den Eingangsvoraussetzungen, Sprachanforderungen sowie den Hauptfachinstrumenten/dem Hauptfach Gesang zu finden.
- Welche Vorbereitungen sind erforderlich?
Sollten Sie über die in den Anforderungen für die Aufnahmeprüfung hinaus formulierten Informationen individuelle Fragen haben, können Sie sich bei KPA-spezifischen Anliegen an die zuständigen Professor:innen Prof. Dr. Barbara Stiller (IGP und EMP) und Prof. Dr. Felix Elsner (IGP, Jazz und Musiktheorie) wenden.
- Sind im Vorfeld der Aufnahmeprüfungen Unterrichtsbesuche möglich?
Nach individueller Vereinbarung sind Hospitationen möglich. Wenden Sie sich dafür bitte an die zuständigen Professor:innen Barbara Stiller oder Felix Elsner.
- Welche Sprachanforderungen benötige ich?
Für ein Studium der KPA ist in Bachelor und Master ein Sprachzertifikat Deutsch TestDAF3 des Goethe-Instituts (entspricht B2) erforderlich. Details dazu finden Sie unter Bewerbung / Sprachkenntnisse.
- Was ist das Besondere an dem KPA-Studiengang in Bremen?
Nach einem erfolgreichem Studienabschluss besitzen Sie als Absolventin oder Absolvent der KPA folgende Kompetenzen:
- Der Bachelor KPA qualifiziert Sie für ein breites Spektrum an musikpädagogischen Tätigkeiten. Dazu zählen Unterrichtstätigkeiten an Musikschulen ebenso wie eine Anstellung in Bereichen der Musikvermittlung und Konzertpädagogik in Konzerthäusern, Theatern oder Berufsorchestern. Wer sich für einen freiberuflichen Weg entscheidet, ist besonders flexibel in der Kombination künstlerischer und künstlerisch-pädagogischer Tätigkeiten. In der jüngeren Vergangenheit sind darüber hinaus auch Berufsfelder in Kooperation von mehreren Institutionen zunehmend in das Interesse von Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden geraten. Dazu zählen neben den Kooperationen von Musikschulen und allgemeinbildenden Schulen auch kooperative Projekte von Musikschulen mit Jugendkunstschulen, Berufsorchestern, Theatern u.ä.. Dass dabei die musikalische und instrumentale Betätigung von Menschen aller Ziel- und Altersgruppen bis hin zu Unterrichtstätigkeiten in Mehrgenerationshäusern denkbar sind, komplettiert das zunehmend größer werdende Berufsfeld angehender Instrumentalpädagog:innen und EMP-Lehrpersonen.
- Der Master KPA ist an der HfK mit einem hochschuldidaktischen Schwerpunkt profiliert. Er bildet neben den oben bereits erwähnten Tätigkeiten für vielfältige musik- und instrumentalpädagogische sowie musikvermittelnde Tätigkeitsbereiche in Fort-, Aus- und Weiterbildungsbereichen aus. Während die EMP insbesondere auf die Fort- und Ausbildung von pädagogischen Fachkräften aus Einrichtungen der Kindertagesbetreuung spezialisiert ist, bietet die IGP besondere Möglichkeiten zur berufsbegleitenden Fort- und Weiterqualifikation von Instrumentallehrkräften. Darüber hinaus streben alle drei Studienrichtungen IGP, EMP und Musiktheorie explizit auch die Förderung von akademischem Nachwuchs für Hochschulen und Universitäten an.
Der Studiengang KPA ist in Bremen als Vollzeitstudium inklusive instrumentalem Hauptfach oder dem Hauptfach Gesang konzipiert. Er verlangt mit 120/240 ECTS ein hohes Arbeitspensum, bietet aber auch Freiräume, um bereits studienbegleitend Berufserfahrungen sammeln zu können. Das Land Bremen und das niedersächsische Umland verfügen dafür über gleichermaßen zahlreiche wie vielfältige Möglichkeiten, um neben dem Studium unterrichtend und Musik vermittelnd tätig zu sein, sich in Netzwerken zu engagieren sowie Aspekte aus dem Studium in eigenen Projekten zeitnah zu erproben.
Im Sinne eines zukunftsorientierten Artistic Citzenship ist die KPA an der HfK Bremen an gesellschaftlichen Belangen orientiert. Als eine von nur drei künstlerischen Hochschulen Deutschlands, die neben Musik ebenfalls visuelle Künste anbietet, gehören interdisziplinäre Projekte im Austausch zwischen den Künsten zum gelebten Hochschulalltag auf dem Campus. Die künstlerische Vielfalt, die Möglichkeit, Werkstätten des Fachbereichs Kunst und Design zu nutzen und Unterschiede und Gemeinsamkeiten des ‘Kunstmarktes’ der einzelnen Kunstsparten kritisch zu diskutieren, ist dabei insbesondere auch für die KPA ein großer Gewinn für ein musikpädagogisch innovatives Denken und Handeln.
Die vielfältigen künstlerisch-praxisbezogenen Studieninhalte mit fundierter wissenschaftlicher Unterstützung, das kompetente Lehrpersonal, flexible Praktika, zahlreiche Arbeitsmöglichkeiten in und um Bremen, eine hohe Anwendungsorientierung ohne die zu enge Ausrichtung auf einzelne Berufsfelder sowie ein breites Spektrum an Forschungs- und Lehrinhalten stehen für eine innovative und gleichermaßen zukunftsorientierte Ausbildung an der HfK Bremen. Zeitgemäße performative Prüfungsformate, künstlerische Prüfungen mit viel Spielraum zur Gestaltung eigener Anliegen und Ideen, mündliche Präsentationen, e-portfolios etc. tragen zur Abrundung dieses Bildes bei.
An der HfK Bremen befinden sich in den KPA-Studiengängen mehrere Stipendiatinnen und Stipendiaten der einschlägigen, bundesweit agierenden Studienstiftungen, Geförderte des Deutschland-Stipendiums sowie Preisträgerinnen und Preisträger unterschiedlicher künstlerischer und künstlerisch-pädagogischer Wettbewerbe. Eine sehr gute Alumnibilanz in allen Studienrichtungen der KPA spricht für ein inspirierendes Studium, aufeinander abgestimmte und aufbauende Lehre zwischen Kunst, Pädagogik und Wissenschaft und nicht zuletzt für ein gutes Hochschulleben und faires Miteinander zwischen Studierenden, Lehrenden und Verwaltungsmitarbeiter:innen. Dazu tragen auch die umfangreiche Ausstattung mit Musikinstrumenten und digitalen Medien (iPads und Peripherie) sowie die lehr- und lernfreundlichen Unterrichtsräume bei. Je eine Bibliothek für die Musik und eine für den Fachbereich Kunst und Design befinden sich als Teilbibliotheken der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen in beiden Gebäuden der Hochschule für Künste Bremen
- Worüber wird in der KPA an der HfK Bremen geforscht?
Das in anspruchsvollen Transformationsprozessen befindliche Musikleben spiegelt sich auch in den an der HfK Bremen verfolgten Forschungsprojekten von Prof. Dr. Barbara Stiller und Prof. Dr. Felix Elsner wider, wie zum Beispiel:
- frühe musikalische Bildung
- ästhetisch-kulturelle Praktiken
- Forschungsansätze zwischen Kultur und Bildung
- Improvisation in allen Facetten (Jazz, Klassik, Pop, Folklore, etc.) und Künsten (Literatur, Musik, Kunst, Theater, Tanz)
- digitale Medien, Performance, Multimedia und Musikpädagogik
- Forschungsfragen für eine zukunftsorientierte Hochschulentwicklung
- u.v.m
- Wie sieht ein KPA-Studium aus?
In der Künstlerisch-Pädagogischen Ausbildung werden Sie im Einzel- und Gruppenunterricht, in Seminaren, künstlerischen Gruppenveranstaltungen und darüber hinaus je nach Studienrichtung in Ensembles, Kammermusikformationen, Bands, Combos, Chören und Consorts unterrichtet. Der instrumentale/vokale Hauptfachunterricht findet dabei, ebenso wie der Unterricht im Nebenfach Klavier bzw. Cembalo im Einzelunterricht statt. Hinzu kommt, je nach Studienrichtung, Einzel- oder Partnerunterricht in Fächern wie Stimmbildung sowie Unterrichtspraktischem oder Theoriebasiertem Klavierspiel.
Ein KPA-Studium beinhaltet in allen Studienrichtungen Praktika, die mit selbst gewählten Forschungsfragen verknüpft und wissenschaftlich betreut werden. Kurse der Lehrpraxis und Unterrichtsmethodik gehören selbstverständlich über mehrere Semester zu den Kernfächern der KPA. Der gesamte Fächerkanon ist den Studienverlaufsplänen zu entnehmen. Der gesamte Studienverlauf führt, stets verbunden mit individuellen Fragestellungen, zu einer intensiven Auseinandersetzung in Bezug auf ein zeitgemäßes musikpädagogisches Denken und Handeln.
Ein KPA-Studium beinhaltet in allen Studienrichtungen Praktika, die mit selbst gewählten Forschungsfragen verknüpft und wissenschaftlich betreut werden. Kurse der Lehrpraxis und Unterrichtsmethodik gehören selbstverständlich über mehrere Semester zu den Kernfächern der KPA. Der gesamte Fächerkanon ist den Studienverlaufsplänen zu entnehmen. Der gesamte Studienverlauf führt, stets verbunden mit individuellen Fragestellungen, zu einer intensiven Auseinandersetzung in Bezug auf ein zeitgemäßes musikpädagogisches Denken und Handeln.
- Was macht die Atmosphäre auf unserem Campus aus?
Das Campusleben ist bunt und vielfältig: Moderierte Masterkonzerte der KPA-Studierenden und interdisziplinäre Abschlussperformances der EMP gehören an der HfK Bremen genauso zu den Highlights eines Studienjahres wie Neue-Musik-Projekte mit studentischen Uraufführungen, Opernveranstaltungen, Hochschultage oder Orchesterkonzerte in Kooperation mit unserer Partnerhochschule Prins Claus Konservatorium im niederländischen Groningen.
Die Möglichkeit zu einem intensiven persönlichen Kontakt zwischen Lehrenden und Studierenden ist gegeben aber kein Muss. Man kennt sich, arbeitet in unterschiedlichen Konstellationen zusammen und die Lehrenden sind auch über ihre Lehrveranstaltungen hinaus ansprechbar. Wer lieber mit anderen Expert:innen als mit den eigenen Dozentinnen und Dozenten etwas besprechen möchte, findet an der HfK Bremen ein engmaschiges Netz an professionellen Beratungsangeboten.
Zukunftsfähige Lebens- und Arbeitschancen, forschendes Lehren und Lernen und nicht zuletzt ein zufriedenes, gutes Leben: Eine große Herausforderung stellt heute für viele Absolvent:innen mehr denn je der Übergang zwischen dem Studium und dem Berufsleben dar. Obwohl die Arbeitsfelder für eine musikpädagogische Tätigkeit in Bereichen der KPA noch nie so groß und breit gefächert waren wie heute, zögern viele junge Menschen mit der Entscheidung, Musik zu studieren. Die KPA an der Hochschule für Künste Bremen bringt zusammen, was vielerorts nebeneinander existiert, die Ausbildung und Ausprägung der eigenen künstlerischen Persönlichkeit mit einer ständigen Perspektive auf eine attraktive berufliche Zukunft. So lässt sich guten Gewissens sagen, dass man sich an der HfK Bremen für alle Interessierten von der Bewerbung für die Aufnahmeprüfung bis zum Karrierestart nach dem Studium einsetzt.
- Was zeichnet ein KPA-Studium in der "Musikstadt Bremen" aus?
Das Musikleben im Land Bremen ist so vielfältig wie die Menschen, die hier leben. Zahlreiche kulturelle Orte wie Konzertsäle, Museen, Galerien und Theater prägen das Stadtbild. Die Künstlerisch-Pädagogische Ausbildung an der HfK Bremen versteht es als ihre zentrale Aufgabe, diese hohe Affinität zu musikalischer Vielfalt an ihre Studierenden weiterzugeben. Dafür ist es in besonderem Maße notwendig, die vielschichtigen Fassetten des heutigen Musik- und Kulturlebens als komplexes Ganzes betrachten zu lernen, um diese später auch in der musikalischen Arbeit mit Menschen aller Generationen und Herkunft spürbar werden zu lassen.
Musikalische Bildung kann in ihrer Komplexität langfristig nur dann nachhaltige und gesellschaftlich relevante Werte schaffen, wenn sie Traditionen pflegt, Experimentelles zwischen den Künsten und Kulturen zulässt, Neues kreiert, zu aktuellen Themen Bezüge herstellt und vermeintlich Bewährtes kontinuierlich hinterfragt. Die KPA an der HfK Bremen geht davon aus, dass eine hohe Kongruenz zwischen Studieninhalten und gesellschaftlichen Themen im Sinne eines zukunftsorientierten ‘Artistic Citizenship’ zu einer erhöhten Arbeits- und Berufszufriedenheit bei den Absolventinnen und Absolventen führen kann. Erfahrungen und viele erfolgreiche Alumnae bestätigen dies: Wer mit komplexen musikpädagogischen Fragestellungen bereits im Studium konfrontiert wurde, hat es leichter, später einen eigenen Blick für individuelle, berufliche Vorlieben inmitten von Kunst und Pädagogik, Kultur- und Bildungsinstitutionen zu entwickeln. Das besondere Gespür für künstlerisch-pädagogische Details wird dabei schon im Studium entwickelt.
- An wen kann ich mich bei weiteren Fragen wenden?
Zwei Professor:innen sind an der HfK Bremen für die Künstlerisch-Pädagogische Ausbildung verantwortlich. Bei individuellen Fragen können Sie sich per Mail an sie wenden.
- Prof. Dr. Felix Elsner
Instrumental-/Gesangspädagogik, Jazz, Musiktheorie
Forschungsschwerpunkte: Improvisation, Digitale Medien, Populäre Musik, Diskursanalyse - Prof. Dr. Barbara Stiller
Instrumental-/Gesangspädagogik, Elementare Musikpädagogik und Musikvermittlung
Forschungsschwerpunkte: frühe musikalisch-kulturelle Bildung, Entwicklung von Konzepten zur Weiterqualifikation von pädagogischen Fachkräften für ästhetische und musikalisch-kulturelle Bildungsthemen, Musikvermittlung im Kontext kultureller Bildung, Hochschulentwicklung und Hochschuldidaktik in künstlerisch-pädagogischen Kontexten
- Prof. Dr. Felix Elsner
Lehrende
Die Lehrenden der KPA-Studiengänge verbinden künstlerische Expertise mit langjähriger pädagogischer Erfahrung und prägen damit das besondere Profil der Ausbildung.
Alle Lehrende an der HfK Bremen sind hier zu finden.
- Barbara Stiller
Prof. Dr. Barbara Stiller lehrt Instrumentalpädagogik, Elementare Musikpädagogik und Musikvermittlung an der Hochschule für Künste Bremen. Sie leitet das Institut für musikalische Bildung in der Kindheit, wo sie zu Themen der musikalisch-kulturellen Bildung und des lebenslangen Lernens in künstlerisch-pädagogischen Kontexten forscht (Link zur ImBiK-Seite imbik.hfk-bremen.de). Als Gastdozentin folgt sie Einladungen zu Vorträgen und Workshops und engagiert sich im gesamten deutschsprachigen Raum in Gremien, Jurys und Kommissionen zu Hochschulentwicklungsthemen. Ihre Studien für EMP, als Instrumentalpädagogin für Violine und in Diplompädagogik/Erziehungswissenschaft absolvierte Barbara Stiller an der Hochschule für Musik und Theater sowie der Universität in Hamburg. Aktuell ist Barbara Stiller Studiendekanin des Fachbereichs Musik. Weitere Infos
- Felix Elsner
Prof. Dr Felix Elsner lehrt Instrumental- und Gesangspädagogik mit den Schwerpunkten Improvisation, Digitale Medien und Populäre Musik. Zuvor lehrte er an den Hochschulen in Köln, Mannheim, Kassel und Oldenburg Klavier (Klassik, Jazz), Schulpraktisches Klavierpsiel, Improvisation, Partiturspiel und Musikpädagogik. Er war tätig als Workshopdozent, Lehrer an Gymnasien, Gesamt- und Obersschulen, Konzertpianist, produzierte CDs, arbeitete in den MakemediaStudios des Landes Bremen, hat im Schultheaterstudio Frankfurt die Ausbildung als Spielleiter für Darstellendes Spiel absolviert und vieles mehr. Studiert hat er Jazzklavier (Diplom, Folkanghochschule Essen) und Lehramt an Gymnasien mit den Fächerm Germanistik und Musik (Universität Oldenburg und Kassel). Promoviert hat er am Institut für Musikwissenschaft und -pädagogik an der Universität Bremen. Was sonst noch so in seinem Leben passiert ist: www.felixelsner.de
- Clemens Wiencke
Clemens Wiencke studierte Klavier in Hamburg bei Prof. Gernot Kahl und Prof. Peter-Jürgen Hofer und erwarb 1994 das Klavierlehrerdiplom. Danach setzte er sein Klavierstudium an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Konrad Elser fort und schloss es 2001 mit dem Konzertexamen ab. Neben dem 1. Staatsexamen für Schulmusik verfügt er über eine Gesangsausbildung .
Sein Repertoire umfasst klassische Klavierabendprogramme, Liederabende, Kammermusik in verschiedenen Besetzungen und in großer stilistischer Bandbreite vom klassischen Kanon bis zu modernen Musikstilen und Improvisation. Seit 2007 ist er Lehrbeauftragter für Klavier und angewandtes Klavierspiel an der Musikhochschule Lübeck und seit 2017 Lehrkraft für besondere Aufgaben für Klavier, schul- und unterrichtspraktisches Klavierspiel an der Hochschule für Künste Bremen.
- René Schack
René Schack begann sein Studium an der École internationale de mimodrame de Marcel Marceau und am Conservatoire de Danse in Paris. Nach einigen Arbeiten als Pantomime und Schauspieler u.a. in Frankreich, Italien und Belgien vervollständigte er seine Studien an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Es folgten Festengagements als Schauspieler an den Staatstheatern Hannover, Braunschweig, dem Schnawwl, das Kinder- und Jugendtheater des Nationaltheaters Mannheim, dem Staatstheater Saarbrücken und dem Staatstheater in Oldenburg.Als Dozent für Stimme und Sprechen arbeitet René Schack seit 2018 mit einem Lehrauftrag an der Universität in Oldenburg. Während seiner Schauspieltätigkeit an den Theatern leitete er des öfteren Jugend und Amateurtheatergruppen. Als Regisseur brachte er mit ihnen zahlreiche Stücke auf die Bühne. Bekannt ist René Schack unter anderem auch durch sein Solotheaterstück „Die kleine Zoogeschichte“, welches er selbst schon seit 25 Jahren erfolgreich spielt und auch schon zahlreiche Theater nachinszeniert haben. An der HfK unterichtet René Schack neben Bewegungstraining und szenische Grundlagen und Bühnenkampf, Musik und Bewegung und Bewegungsgestaltung und interaktives Körpertraining.
- Johanna Schönbeck
Johanna Schönbeck ist Künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin für Elementare Musikpädagogik und Musikvermittlung. Seit ihrem Studienabschluss (Diplom-Musikpädagogin für Blockflöte und Elementare Musikpädagogik) ist sie beinahe durchgehend an der HfK tätig. Außerdem hat sie viele Jahre an verschiedenen Musikschulen unterrichtet. Von 2015 bis 2017 war sie künstlerische Mitarbeiterin im BMBF-Projekt „Künstler_innen, Musiker_innen und Kitas als Bildungspartner“ und von 2017 bis 2021 im BMBF-Projekt „Aufstieg durch Bildung: Offene Hochschulen“. Johanna Schönbeck ist als freie Mitarbeiterin mit kultursegel in Mecklenburg-Vorpommern unterwegs, um Projekte der musikalisch-kulturellen mit Kindern und Jugendlichen zu gestalten.
- Alexej Outekhin
Alexej Outekhin ist LfbA für das Fach Klavier sowie für Fachdidaktik/Methodik Klavier. Künstlerische und musikalische Anregungen erhielt er neben seinem Studium an der Hochschule für Musik Würzburg in der Klavierklasse von Prof. András Hamary u.a. von Cécile Ousset, Fedele Antonicelli, Julian Gorus, Márta Gulyás, Hamish Milne, Friedemann Rieger, Benedetto Lupo, Janina Fialkowska, Bernd Goetzke, Konrad Elser, Bernd Glemser, Markus Schirmer, Jerome Rose, Dmitri Bashkirov und weiteren. Kammermusikalische Arbeit mit dem „Mandelring“, dem „Juilliard String“ Quartett, sowie Anregungen aus dem Bereich der neuen Musik durch Thomas Hell und Yumiko Meguri, vervollständigen seine Ausbildung. Alexej Outekhin ist Preisträger beim „Armin Knab“ Duo-Wettbewerb mit dem Tenor Lucian Krasznec und beim „Wolfgang Fischer und Maria Fischer-Flach“ Wettbewerb mit seinem Klavierquartett „Athos“. Seine rege Konzerttätigkeit führte ihn nicht nur durch Europa, sondern auch in Länder wie Russland und Japan. Zusätzlich zu seiner aktuellen Lehrtätigkeit an der HfK Bremen ist er seit 2013 an der HfM Würzburg als Lehrender tätig. -> alexejoutekhin.com
- Tim Pförtner
An der HfK Bremen unterrichtet Tim Pförtner Elementares Instrumental- und Ensemblespiel, Perkussion und Lehrpraxis. Richtungsweisend für seine künstlerisch-pädagogische Entwicklung war die zweijährige Ausbildung an der Berufsfachschule für Musik in Sulzbach-Rosenberg, wo er neben dem Schlagzeugunterricht durch Dirigier-, Gesangs- und Klavier- und Tanzunterricht weitere Facetten der Musik kennenlernte. 2011 begann er sein Studium der Elementaren Musikpädagogik an der Musikhochschule Stuttgart mit Hauptinstrument Jazz-/Popschlagzeug bei Eckhard Stromer und Manfred Kniel. Seitdem hat er vielfältige Unterrichtserfahrungen gesammelt, von der Eltern-Kind-Gruppe über geflüchtete Jugendliche bis hin zur Demenzstation. Mit elementaren Musizierangeboten und Schlagzeugunterricht ist er seit 2018 an der Musikschule der Stadt Oldenburg tätig. Dabei legt er besonderes Augenmerk auf die vielfältigen Wechselwirkungen von Klang und Bewegung. Künstlerisch tätig als Musiker und Tänzer ist er in interdisziplinären Produktionen zwischen Theater, Performance und Hörspiel sowie als Schlagzeuger in verschiedenen Bands. Außerdem ist er Initiator der Konzertreihe „Kleisterkonzerte“ für improvisierte Musik in Ausstellungsräumen bildender Kunst.






